Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)

Noszky Jenő dr.: Adatok az Ipolyvölgy hidrológiájának ismeretéhez

75 Dr. J. Noszky: Beiträge zur Kenntnis der Hydrologie des Ipoly-Tales Diese wurden von fossilleeren, groben Standsteinen überlagert, deren Material durch torrente Bäche von den vorherrschend aus kristal­linen Massengesteinen bestehenden Anhöhen herbeigeschwemmt wurde. Die von K. Roth von Telegd erkannte infraoligozäne Denu­dation gelangte demnach auch hier zur Herrschaft. In den höheren Gliedern der zum Typ des Hárshegyer (Lindenberger) Sandsteins gehörigen Bildungen sind dann allmählich wieder Anzeichen des marinen Urspungs zu erkennen. Das diesmal zurückkehrende Meer beherrschte dann den grössten Teil dieses Gebietes eine längere Zeit hindurch. Im Mitteloligozän eroberte die marine Transgression z. T. durch Abrasion, z. T. durch die infolge von Senkungen zunehmende Tiefe des Meeres grosse Gebiete NO-wärts, bis zum Fuss des Ve­por-Gebirges, und griff auch in die Täler der Rima- und Sajó­Flüsse hinüber. Hierbei gelangte eigentlich die mit lokalen Unter­brechungen bis zum Mittelmiozän beckenartige Depression zwischen der NO —SW-lich streichenden Partie des Urvepor-Gebirges und dem von L. v. Löczy sen. festgestellten Pannonischen Urgebirge zu­stande. Letzteres war ein vom Balaton-See bis zur Tisza reichender, dem Vepor ähnlicher, kristallinischer Varisziden-Zug, der seither grösstenteils in die Tiefe des Alföld versunken ist. Die zwischen diesen beiden Urgebirgen liegende, auf intensives Sinken hinweisende Geosynklinale-artige Depression wurde durch eine bedeutend über 1000 m nächtige sedimentäre Schichtenserie aufgefüllt. Die sehr abwechslungsreichen Fazies des oberen Oligozäns lassen auf Meeres- resp. Terrain-Abschnitte mit starker eustati­scher Bewegung schliessen. Das Meer des Cattien beschränkte sich im grossen ganzen auf das Becken des alten Rupelischen Meeres. Es war aber im allgemeinen, besonderes gegen das Ende stark regressiv und verschwand auch am Anfang des Miozäns voll­ständig. In diesem Meer — besonders im westlichen Teil dessel­ben — entstanden aus dem vom benachbarten oder umschlossenen Festland angeschwemmten pflanzlichen Detritus schwache, kaum nennenswerte Kohlenflözchen. Am Beginn des Miozäns, im Aquitanien wurde unser Gebiei in seiner ganzen Ausdehnung zum Festland. In die Vertiefungen des nach dem alten oligozänen Meer zurückgebliebenen Beckens wältz­ten die von den Höhen der Umgebung kommenden Torrenten stel­1 Az infraoligocén denudáció nyomai a dunántúli középhegység ÉNY-i pe­remén. Földtani Közlöny. Bd. LV1I. pag. 32—41.

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