Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)

Noszky Jenő dr.: Adatok az Ipolyvölgy hidrológiájának ismeretéhez

70 Dr. J. Noszky Emporwölbungen sind an der Ostseite des Ipoly-Tales, im Umkreis der Andesitlakkolithe der Karancs- und Sátoros-Berge anzu­treffen. Hier spricht die Kuesta-artige Lagerung und das periklinal angeordnete Einfallen der die vulkanischen Dome umschliessenden Schichten für den hohen Grad der vulkanischen Spannung. c) Von echten jungen, orogenetischen Faltungen ist jedoch hier nicht die geringste Spur zu beobachten. Die im O-lichen Teil des Gebietes befindlichen Grubenaufschlüsse und die auf Grund ge­nauer Vermessungen und unter strenger Berücksichtigung der tat­sächlichen Leithorizonte, in grossem Mass-stab verfertigten Karten derselben würden jedenfalls auch die bescheidensten Spuren solcher Falten deutlich verraten. Änderungen des Streichens etc. sind dort zwar reichlich zu beobachten, diese sind aber einesteils die Folgen anderer Schichtenbewegungen, anderteils — wie z. B. in der Gegend des Károly-Schachtes, dessen Fortsetzung auf das Einzugsgebiet unseres Flusses hinübergreift — konservierte Reste der bei der beckenbildenden Senkung enstandenen alten Formen. d) Die Resultate der jüngeren Schichtenbewegungen sind in erster Linie an den Brüchen zu beobachten. An der Oberfläche natürlich nur an solchen Stellen deutlicher, wo von einander abwei­chende, verhältnismässig dünne Horizonte ziemlich häufig wechsel­lagern. An den eintönigen, mächtigen oligozänen Schichten, helve­tischen Schlier-Tonen, mächtigeren vulkanischen Decken und am Löss sind sie hingegen ziemlich selten zu beobachten. Man kann höchtens auf Grund von Analogien und in der Fortsetzung tatsäch­lich beobachteter Linien auf solche schliessen. In unserem Gebiet sind zwei grosszügige, weit verbreitete Bruchsysteme ausgebildet. Das ältere ist das NO —SW streichende sog. longitudinale Bruchsystem. Dieses kann nicht früher, wie nach dem unteren Pannon entstanden sein. Es zertrümmerte nämlich die Lyrcaea-Schichten, was besonders im Cserhát-Gebirge gut sichtbar ist. Bei der Feststellung des Alters der Brüche kann man nichts anderes tun, als jene Schichte als Basis annehmen, die von der Bewegung noch beeinträchtigt wurde. Es versteht sich von selbst, dass dort auch früher Dislokationen erfolgen konnten und tatsächlich erfolgten, die als präjudizierende Verwerfungen zur Gel­tung gelangten. Durch die Neubelebung und Weiterentwicklung derselben ent­standen die jüngeren, sog. ausgestaltenden Verwerfungen, deren Wirkung zuletzt zur Geltung kam, und durch die Störung des

Next

/
Thumbnails
Contents