Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)

Noszky Jenő dr.: Adatok az Ipolyvölgy hidrológiájának ismeretéhez

64 Dr. J. Noszky Durch die Reduktion wurde zwar ein Teil der durch die beschleu­nigte Arbeit bedingten Fehler eliminiert, was jedoch an der Lücken­haftigkeit der Daten nichts änderte. Ich hatte in 1926 Gelegenheit, die Originalblätter in Wien einzusehen. Auf den Aufnahmsblättern im Mass-stab 1:28800 beschränken sich die Eintragungen infolge der beschleunigten Arbeitsmethode gewöhnlich nur auf die Umgebung der mit Wagen befahrbaren Hauptstrassen, was in der Natur Lü­cken von 6—8 km bedeutet. Wie viele Details in der abwechs­lungsreichen Serie der Ablagerungen und in den Auswirkungen der Tektonik hierbei vernachlässigt werden mussten, das kann sich je­der Fachmann vorstellen, der das Gebiet des Ungarischen Mittel­gebirges jemals besuchte. Mit einem kleinen Abschnitt unseres Gegenstandes befasste sich die in 1904 unter dem Titel „A Duna balparti mellékfolyóinak hydrographiája különös tekintettel a terrasz képződményekre" (Die linkseitigen Nebenflüsse der Donau mit besonderer Rücksicht auf die Terrassenbildungen) 1 erschienene Arbeit Sóbúnyai's. Hierin berührt er auch den Ipoly-Fluss (pag. 121—127 etc.), jedoch nur in aller Kürze und hauptsächlich auf Grund der Angaben der Wiener Karte. Selbst besichtigt dürfte er bloss einige kleine Details haben, da es ihm — wie auch beim Nyitra und Garam — dem Anscheine nach an der nötigen Zeit fehlte, wogegen er das Vág-Tal ziemlich gründlich begangen haben dürfte. Der Mangel der Autopsie, sowie der geologischen Daten, resp. die häufige Unzulänglichkeit der letzteren zog in seiner Arbeit vie­le Irrtümer und sogar Widersprüche nach sich, namentlich z. B. in seiner Karte über die Verbreitung der Trias. Allerdings dürfte man diese nur mit den Augen des vorigen Menschenalters betrachten, wo­bei es auch noch zu berücksichtigen wäre, dass Sóbányái kein akti­ver Geolog war und deshalb die Literatur nicht richtig bewerten konnte. Immerhin besitzen seine persönlichen Beobachtungen aus dem Vág-Tal einen unvergänglichen Wert. Dem gegenüber stehen seine Theorien und Erklärungen z. B. bezüglich der Entstehung der karpatischen Urgesteinskerne im krassen Widerspruch mit der heutigen Geotektonik und sind somit gänzlich überholt. A) Allgemeine Übersicht und Einteilung des Gebietes. Das Wassergebiet des Ipoly-Flusses umfasst etwa % des 6783 km 2 betragenden Areals der Komitate Hont und Nógrád, dem noch 1 Mathematikai-Természettudományi Közlemények. Bd. XXVIII. No 3.

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