Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)

ifj. Noszky Jenő dr.: Adatok Lókút község vízellátásának kérdéséhez

Beiträge zur Frage der Wasserversorgung der Ortschaft Lókút 105 Serie sich eine Lücke zeigt, wogegen in der benachbarten, von der Kirche N-lich gelegenen Scholle zwischen dem Biancone und der basalen Bildung der transgredierenden mittleren Kreide eine auf einen höheren Horizont der unteren Kreide verweisende, Brachio­poden-, Echiniden- etc. führende Bildung in einer Mächtigkeit von ca. 80 m anzutreffen ist. Die Schollen zustandebringende Tektoi.ik beeinflusst auch die Wasserversorgung, da im allgemeinen nur an solchen Stellen grössere Wassermengen zu erhoffen sind, wo die eine wassersper­rende Schicht enthaltende Scholle eine hinreichende Ausdehnung besitzt und über der wassersperrenden Schichtengruppe auch die durchlässige, resp. wasserspeichernde Schichtenserie auf einem entsprechenden Sammelgebiet ausgebildet ist. Nach alldem ergeben sich zur Linderung der Wassernot von Lókut die folgenden Möglichkeiten: Es wäre durch Schächte das meistens von Löss überdeckte Hangende der unterkretazeischen Bildungen (Biancone, Brachio­poden-, Echiniden- etc. führender Kalk) daraufhin zu untersuchen, ob hier unterhalb des Losses, im Liegenden des mittelkretazeischen Requienienkalkes die Ostreen-, Brachiopoden- etc. führenden basa­len Schichten der mittleren Kreide vorhanden sind. Wenn ja, dann können an solchen Stellen, wo das Sammelgebiet hinreichend gross ist, durch den Requienienkalk hindurch Brunnen in die was­serspeichernde Schicht gebohrt, resp. gegraben werden. Hierdurch könnte das Wasser in der noch nicht allzugrossen Tiefe von 40—50 m erreicht werden. Immerhin kann es nicht verschwiegen werden, dass diese Arbeit im dichten und harten Requienienkalk nicht geringe Mühe und Kosten bedeuten würde. Als solche mittelkretazeische Schollen mit hinreichend gros­sem Sammelgebiet kommen nur einige wenige in Betracht, nament­lich z. B. das an den Orbitolinenkalk grenzende Gebiet des über dem Ostende des Dorfes emporragenden, mit der Höhenkote 491.5 m bezeichneten Rückens. Als zweites Gebiet kommt die von Löss bedeckte Hangendserie der N-lich von der Kirche gelegenen unter­kretazeischen Tafel in Betracht, falls dort mittels Schächte die wasserspeichernden, Ostreen-, Brachiopoden- etc. führenden Bil­dungen nachgewiesen werden können. Ein drittes Gebiet wäre der S-lich vom Dorf gelegene Seitengrat, falls dort die vorhin erwähn­te basale Schicht der mittleren Kreide nachgewiesen werden kann. Aus der zwischen der Kirche und dem Ostende des Dorfes gele-

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