Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)

ifj. Noszky Jenő dr.: Adatok Lókút község vízellátásának kérdéséhez

Beiträge zur Frage der Wasserversorgung der Ortschaft Lókút 101 wegungen den mechanischen Einwirkungen preisgegeben war, ist sie in hohem Grade wasserdurchlässig. Die Gruppe des Orbitolinenkalkes, sowie auch die das Han­gende desselben bildenden, grauen, tafeligen Kalke, die sowohl N­lich, wie auch S-lich von der Ortschaft an mehreren Stellen auf­tauchen, sind gleichfalls wasserdurchlässig. Auch der glaukonitische Kalkmergel konnte am Westende des Dorfes in einem kleinen Fleckchen nachgewiesen werden, kommt jedoch infolge seiner Dünne und Durchlässigkeit vom Gesichts­punkt der Wassergewinnung nicht in Betracht. Das jüngste Glied der mittleren Kreide, der Turfilitenmergel ist wassersperrend. Diese Bildung tritt an zwei Stellen zutage: in einem kleineren Fleck unterhalb der Kirche und in einem grösse­ren am östlichen Ende der Ortschaft, in der Nähe des Friedhofes. Von den beiden letzten Gliedern der Schichtenserie kann der miozäne Sand und Schotter, den ich in einem kleinen Fleck S-lich vom Kávás-Berg vorfand, als Wasserspeicher dienen, falls er von einer undurchlässigen Schicht unterlagert ist. Der Löss bildet eine wasserdurchlässige Gruppe und kann — wenn er von Tonen unterlagert und hinreichend mächtig ist — Sickerwasser liefern, jedoch, wie die im Umkreis des Dorfes in diese Bildung gegrabe­nen Brunnen beweisen, nur zeitweise. Im Nördlichen Bakony sind im allgemeinen zwei wasserlie­fernde, unten abgesperrte Schichtengruppen vorhanden. Die eine ist das Hangende der erwähnten rnittelkretazeischen Ton- und Mergelgruppe, die andere die miozäne Bildung. An mehreren Stel­len fanden wir nämlich unter den miozänen Sand- und Schotter­schichten Tone, die als wassersperrende Schichten fungierten. Die Ouellenäste der beiden grössten Bäche des Nördlichen Bakony, namentlich des Gaja und des Gerence reichen sämtlich auf sol­che, mit iniozänem Schotter bedeckte Gebiete, resp. auf die Aus­bisse der Ostreen- und Brachiopoden- etc. führenden rnittelkreta­zeischen Gruppe zurück. Das bisher gesagte zusammenfassend besteht also die ganze auf etwa 500 m zu veranschlagende Schichtenserie der jurassi­schen und unterkretazeischen Bildungen aus wasserdurchlässigen Gesteinen, aus denen kein Wasser zu erhoffen ist. Sowohl im Lie­genden, wie auch im Hangenden der ungefähr 200 m mächtigen rnittelkretazeischen Bildungen sind wassersperrende Horizonte (Ostreen-, Brachiopoden- etc. führende Gruppe, resp. Turriliten-

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