Hidrológiai Közlöny 1933 (13. évfolyam)

Ébner József: A budapesti Hungária forrás vízhozama

64 József Ebner Die in der Zeichnung (siehe im ung. Text) mit A bezeichnete, dünne, zackige Linie bedeutet die täglichen Änderungen des Luft­druckes in den Jahren 1931 und 1932. Die mit B bezeichnete, ebenfalls dünn ausgezogene, zackige Linie veranschaulicht die Schwankungen des täglichen Wasserer­trages der Hungária-Quelle. Die mit C bezeichnete, punktierte und stark gezackte Linie ist die Kurve des täglichen Wasserstandes der Donau und die Höhe der in der Zeichnung unten sichtbaren Kolonnen ist mit der Menge der in der angegeben Zeit in Budapest gefallenen Niederschläge propor­tional. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, zeigt die tägliche Schwan­kung des Wasserertrages der Quelle weder mit den Niederschlags­mengen, noch mit den täglichen Änderungen des Wasserstandes der von den Quellen kaum 70—80 m entfernten Donau irgend welcher. Zusammenhang. Wenn man sehr will, kann man einen gewissen unsicheren Zusammenhang mit der täglichen Schwankung des Luftdruckes wahr­nehmen. Es wiederholt sich nämlich oft, dass in den Kurven dem Steigen des Luftdruckes eine Abnahme des Wasserertrages ent­spricht, und umgekehrt. Man kann aber auch das Gegenteil hiervon beobachten, so dass der Änderung des Luftdruckes im Lebensprozess der Quelle nur eine Rolle zweiten Ranges zugeschrieben werden kann, was auch natürlich ist, da die Menge der im Wasser dieser Quelle gelösten Gase verhältnismässig gering ist. Jedenfalls kann bei den Änderungen des Wasserertrages dieser Quelle auch der Umstand mitspielen, dass das Wasser der benachbarten Quellen unabhängig von jenem der Hungária-Quelle in verschiedenem Mass in Anspruch genommen wird. Aber hierdurch kann die Schwankung des Ertrages nur in geringem Grad beeinflusst werden, da die Quellen des Rudas-Bades so eingerichtet sind, dass ihr Wasserniveau sich höchstens bis 2 m verändern lässt und z. B. bei der Török- (Tür­ken*) Quelle die eine der beiden, kaum 5 m von einander entfernten Quellen auch dann beständig und mit gleichmässigem Ertrag ihr Wasser liefert, wenn das Niveau der benachbarten und der übrigen Quellen des Rudas-Bades um einen m gesenkt wird. Dies beweist, dass das Wasser der Quellen des Rudas-Bades auf seinem unterir­dischen Weg einen so grossen Widerstand zu überwinden hat, gegen den jener Widerstand, der durch den als Folge der verschiedenen

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