Hidrológiai Közlöny 1933 (13. évfolyam)

Vitális Sándor dr.: Sikondafürdő és környékének hidrogeológiai viszonyai

48 Dr. Sándor Vitális penartiger Bau sich wahrscheinlich auch in der Tiefe fortsetzt. Das Alter dieses nördlichen hauptlongitudinalen Randbruches muss vor das untere Mediterran gesetzt werden, da gerade dieser Bruch das Vordringen des untermediterranen Meeres ermöglichte. Weiter gegen N wird der Muschelkalk durch mehrere longitudinale Brüche, die sich an der Oberfläche nicht verfolgen lassen, stufenweise immer tiefer und tiefer verworfen, wofür die unweit der Ortschaft Szopok abgeteuften ärarischen Tiefbohrungen von Komló handgreifliche Beweise erbrachten. Wahrscheinlich erfolgten dieser nördliche Randbruch und die weiter nordwärts folgenden longitudinalen Brüche von der präuntermediterranen bis zur postpontischen Zeit. Selbst­redend sind die zwischen den beiden longitudinalen Randbrüchen gelegenen Schichten ausser diesen auch noch durch zahlreiche klei­nere Längsbrüche zerstückelt. Ausser den Hauptlängsbrüchen besitzen vom Gesichtspunkt der Hydrologie, namentlich der Entstehung der Thermen auch die Quer­brüche eine grosse Wichtigkeit. Die Therme von Sikonda bricht aus der Nähe eines Querbru­ches hervor, der sich vom Árpádtető ausgehend in SO —NW-licher Richtung längs der Grenzlinie des mitteltriassischen Muschelkalkes und der untermediterranen Schichten verfolgen lässt. Der andere Querbruch verläuft nördlich vom trigonometrischen Fixpunkt 483 m ebenfalls von SO gegen NW und wird durch das in der gleichen Richtung die Ortschaft Magyarszék durchquerende Tal markiert. Längs dieser Bruchiinie, resp. aus deren unmittelbarer Nähe bricht die Therme der Bohrung von Németszék hervor. Selbstverständlich waren an der Ausgestaltung des Mecsek­Gebirges ausser den erwähnten noch sehr zahlreiche Brüche, Fal­tungen, Verschiebungen etc. beteiligt und ich habe hier nur die vom Gesichtspunkt der Entstehung der Thermen vom Sikonda und Németszék wichtigen erwähnt. Bezüglich des Alters der Brüche muss ich noch bemerken, dass sie mit den die unterkretazischen Eruptionen ermöglichenden Brü­chen einsetzten und bis zu den postpontischen Zeiten reichten. Hydrologische Verhältnisse. Wie aus dem bisher gesagten ersichtlich, brechen die Bohr­thermen von Sikonda und Németszók aus dem mitteltriassischen,

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