Hidrológiai Közlöny 1933 (13. évfolyam)
Maucha Rezső dr.: A víz kémiai összetételének grafikus ábrázolása
Dr. Rezső Maucha: Graphische Darstellung von Wasseranalysen tenen Punkt mit den beiden benachbarten Ecken des Poligons, um zwei kongruente Dreiecke zu erhallten, deren gesamter Flächeninhalt ebensoviel qmm umfasst, wie die relative Konzentration des betreffenden Ions in Aequivalentprozenten ausmacht. Nehmen wir z. B. an, dass ein gewisser Ion mit 74.5 Aequivalentprozenten in einem Wasser vertreten ist, dann lässt sich aus der Gleichung a 8.082 sin 22. 5° = 74.5 die auf die Halbierungslinie aufzutragende Länge zu 8.082 sin 22.5° 8.082X0.38268 berechnen. In dieser Weise erhalten wir die in den Abbildungen 2 bis 12 dargestellten Figuren, deren Form für die chemische Zusammensetzung des Wassers äusserst charakteristisch ist, indem der Flächeninhalt der in den verschiedenen Ionensektoren liegenden Teile der Figuren der Aequivalentprozentzahl des betreffenden Ions proportional ist. Die von der senkrechten Symmetrielinie links stehende Hälfte der Figuren simbolisiert die relativen Konzentrationsverhältnisse der Anionén, die andere diese der Kationen, weshalb beide Hälften von gleichem und zwar 100 qmm ausmachenden Flächeninhalt sind. Der Flächeninhalt der ganzen Figur ist also genau so gross, wie dieser des Sechzehneckes mit einem Halbdurchmesser von 8.082 mm Länge. Die Konturlinien dieses Sechzehneckes sind in den Abbildungen auoh angedeutet. Die hier angeführten Abbildungen (Abb. 2 — 12) wurden mit den sich auf verschiedene Gewässer beziehenden Daten konstruiert. Es lässt sich aus diesen auf den ersten Blick ersehen, dass nicht nur zwischen den sich auf das Meerwasser und Süsswasser beziehenden Figuren, sondern auch zwischen diesen der Binnengewässer, beträchtliche Unterschiede bestehen und dass sich aus diesen Figuren viel leichter als aus tabellarischen Zusammenstellungen der Analysenergebnisse gewisse Typen des Chemismus erkennen lassen.