Hidrológiai Közlöny 1933 (13. évfolyam)
Maucha Rezső dr.: A víz kémiai összetételének grafikus ábrázolása
Graphische l>arsteHung von Wasseranalysen 121 Flächeninhalt genau 200 Quadratmillimeter ausmacht. (S. Abb. 1.) Um die Konstruktion ermitteln zu können, muss man vorher die Länge des Ankreisradius berechnen. Da die grosse des Zentriwinkels bei dem Sechzehneck durch 360°/16 — J2.5 0 gegehen ist, weiterhin ein Ausschnitt zwischen zwei benachbarten Radien den Flächeninhalt 200/16 =r 12.5 qmm hat, ergibt sich die Länge des Radius aus der Gleichung Nun teilen wir durch die Symmetrielinie AL das Polygon in zwei gleiche Teile von je 100 qmm Inhalt. Da die Summe der Aequivalentprozente, sowohl der Anionén wie der Kationen, 100 ausmacht, wollen wir die linke Hälfte des Polygons als die Aequivalentensurnrne der Anionén, die rechte hingegen als dieselbe der Kationen ansehen. Ferner wissen wir, dass auf die chemische Zusammensetzung des Wassers von den Anionén nur die HCO3'-, CO3"-, SO4"und die Cl'-Ionen, von den Kationen die K'-, Na'-, Ca"- und Mg"Ionen charakteristisch sind, deshalb teilen wir die beiden Hälften des Polygons in je vier Ausschnitte und bezeichnet diese als Ionensektore. Würden in einem Wasser sämtliche Ionen mit gleichen Aequivalentzahlen, d. h. mit 25% vertreten sein, dann würden die einzelnen Ionengehalte durch die 25 qmm grossen Ausschnitte des Polygons dargestellt (die von zwei Radien, die miteinander einen Winkel von 45° bilden und von ebensoviel Seiten des Sechzehnedkes begrenzt sind). In diesem Falle würde die chemische Zusammensetzung des Wassers durch das Polygon selbst symbolisiert. Die verschiedenen Ionenarten kommen aber in der Natur niemals mit gleichen Aequivalentzahlen vor; vielmehr weisen ihre relativen Konzentrationen recht beträchtliche Unterschiede auf. Je nachdem ob die in Aequivalentprozenten ausgedrückten Mengen der einzelnen Ionen grösser oder kleiner als 25% sind, muss natürlich die proportionale Fläche, welche die Menge des betreffenden Ions darstellen soll; grösser, bzw. kleiner sein als der obenerwähnte Ausschnitt des Polygons ist. Wir wollen diese Fläche folgendermassen konstruieren: Man berechnet die Länge, die man auf die halbierungslinie des Ionensektors aufzutragen hat und verbindet den so erhalR 2 sin 22.5 a 2 12.5 zu 8.082 mm.