Hidrológiai Közlöny 1932 (12. évfolyam)

Vigh Gyula dr.: Adatok a Rudasfürdő mellett mélyfúrással fakasztott három hévforrásnak a Szent Imre-gyógyfürdő forrásaival való összefüggésének kérdéséhez

130 Dr. Vigh Gyula 3. Mert nem függnek össze a vízjárataik. Ennek bizonyítékai: a) a magasabb hőmérséklet. b) az elütő chemiai összetétel (különösen a gázok és radioakti­vitás tekintetében). c) a térszín íölötti eltérő (különböző) vízszintjük. d) szabad kifolyásuk nem befolyásolta a fürdő forrásainak víz­hozamát. Mindezek tehát igazolják azt az elgondolást, amelynek alapján ezek a kutató fúrások telepittettek. Beiträge zur Frage des Zusammenhanges zwischen den neben dem Rudas-Bade angebohrten drei Thermen und den Quellen des St. Imre-Bades. Von Gy. Vigh. Im inneren Schutzgebiet der Rudas- und St. Imre-Bäder wurden im Jahre 1932 durch Tiefbohrungen drei neue artesische Thermen erschlossen. Um zu entscheiden, ob diese die beiden Quellen (die 'kleine oder Mathias- und die grosse Quelle) des St. Imre-Bades in irgendwel­cher Hinsicht beeinflussen, wurden kontrollierende Messungen unter gleichzeitiger Berücksichtigung des jeweiligen Wasserstandes der Donau durchgeführt. Diese Angaben wurden im Qraphikon des ungarischen Textes veranschaulicht. Der Wasserertrag der beiden Quellen zeigte — abgesehen von den mit dem Schwanken des Wasserstandes der Donau zusammenhängenden Veränderungen -— eine ständige Abnahme. Von den am 10. II. 1932 gemessenen 94.7 m 3 sank der Ertrag bis zum 7. X. 1932. auf 50.40 m 3 bei einem Wasserstand der Donau von 0.83 m, trotz­dem die Bohrungen noch fast ständig abgesperrt waren. Da eine solche, die Hälfte der durchschnittlichen Menge erreichende Verringerung des Ertrages der beiden Quellen auch im Laufe der verflossenen Jahre zu wiederholten Malen eingetreten war, und die ursprüngliche Wassermenge nach der Reinigung der Quellenbecken stets wieder zurückkehrte, wurde seitens der Berghauptmannschaft die Reinigung des Beckens der kleinen Quelle angeordnet. Dies hatte zur Folge, dass das Wasser der Quelle von 58.51 m 3 auf 113.68 tn 3 stieg, wodurch jene Annahme dr. Franz v. Pávai Vajnás deutlich bestätigt wurde, dass die Verringerung des Wasser­ertrages auch diesmal durch die Verstopfung der im Budaer Mergel be­findlichen wasserführenden Spalten verursacht wurde. Als verstopfendes Material wurde das lehmige Zersetzungsprodukt des Budaer Mergels angetroffen.

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