Hidrológiai Közlöny 1932 (12. évfolyam)

Weszelszky Gyula dr.: A budapesti Rudasfürdő körül fekedó hévforrások rádioaktivitásáról

Ü. die Radioaktivität d. neuen Heilquellen beim Gellért-Berg 139 entstandene Dolomitmehl wird vom Wasser in den Schacht weiterge­führt. Gelegentlich unserer letzten Untersuchungen fanden wir den Boden des Schachtes in einer Höhe von ungefähr 0.5 m. mit solchem Dolomitmehl bedeckt. An einer von dort entnommenen Probe wurde der Radiumgehalt festgestellt. Die im Dolomit vorgefundene oben angegebene Menge des Radiums genügt, um auch in dem Falle, wenn die Gänge des Wassers auch gegen die Tiefe hin bloss von einem Dolomitmehl mit ähnlichem Radiumgehalt ausgefüllt wären, dem damit in Berührung tretenden Wasser die gefundene Menge der Radiumemanation abliefern zu können. Es kann aber mit Recht angenommen werden dass die adsorbierte Menge des Radiums mit zunehmender Tiefe bis zu einer gewissen Grenze eher grösser als kleiner wird. Diese Erfahrungen bekräftigen, ja beweisen sogar meine ältere Annahme, nach der das Wasser der am Fusse des Gellért-Berges aufbre­chenden Quollen seinen Gehalt an Radiumemanation dem selbst transpor­tierten und in den Klüften während Jahrtausenden angehäuften Radium verdankt, mit der Modification, dass das Radium sich nicht in unterir­dischen Höhlen etwa in Form von Schlamm ansammelt, sondern durch den mehlartig zersetzten Dolomit adsorbiert wird.

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