Hidrológiai Közlöny 1931 (11. évfolyam)
Gedeon Tihamér: Hidrológiai megfigyelések a Vértes-hegység délkeleti részéből
90 A. Jendrassik und K. Bolberitz Städten dem Bürgermeister, in den Gemeinden dem Gemeindemagistrat einen „Fragebogen für Wasserleitungen". In diesen Fragebogen ersuchten wir sie um Mitteilung folgender Daten: 1. Allgemeine Daten (Name der Wasserleitung, Besitzer, Verwalter, Mieter, Errichtungsjahr, die von der Wasserleitung versorgte Städte und Gemeinden). 2. Die Erzeugung und die Verteilung des Wassers (Art der Wassergewinnung, Hebung des Wassers, Behandlung, Verteilung, maximale Leistungsfähigkeit des Wasserwerkes). 3. Daten des Verbrauches (Zahl der Verbrauchseinheiten, dei< öffentlichen Brunnen, der versorgten Einwohner; Grösse der gelieferten Wassermenge.). 4. Klagen gegen die Wasserversorgung. 5. Die in Aussichtgenommene Erweiterungen. Ausserdem verlangten wir noch eine steril entnommene Wasserprobe für die chemische und bakteriologische Untersuchungen. Auf solche Art und Weise ist es uns gelungen von den 31 wichtigsten Wasserwerken Ungarns verlässliche und vergleichbare Daten zu verschaffen. I. Es sind in Ungarn volgende Wasserleitungen von allgemeineren Bedeutung vorhanden: 1. Albertfalva. Albertfalva wird von der, im Jahre 1912 errichteten „Albertfalvaer Wasserwerk A. G." mit Leitungswasser versorgt. Die Gemeinde besitzt nur etwa den viertel Teil der Aktien, infolgedessen ist der Einfluss der Gemeinde auf die Verwaltung sehr beschränkt. Das Wasser wird aus drei Schacht- und zwei Bohrbrunnen gewonnen, die am Rand des Donauufers liegen. Die Schachtbrunnen sind 8 — 10 m, die gebohrten Brunnen 11 m tief, ihre Durchmesser beträgt 3—4 m, beziehungsweise 40 cm. Sie enthalten oberflächlicheren Grundwasser gemischt mit, durch eine mässige Kiesschicht filtriertes Donauwasser. Die Aushebung des Wassers geschieht mit Pumpen, die das Wasser in den an einem höheren Punkt gebauten Wasserbehälter befördern, von wo aus es in die anschliessende Rohrleitung verteilt wird. Da> die Möglichkeit einer Verunreinigung der Brunnenwässer durch die, in die Donau einfliessenden Abwässer besteht, muss man das Trinkwasser chlorieren. Das Wasserwerk versorgt sämtliche Einwohner der Gemeinde, Die Anzahl der Verbrauchseinheiten ist 390, durch Leitungswasser ver-