Hidrológiai Közlöny 1931 (11. évfolyam)

Gedeon Tihamér: Hidrológiai megfigyelések a Vértes-hegység délkeleti részéből

Die Wasserleitungen Ungarns. Von A. Jendrassik und K. Bolberitz. (Aus dem staatlichen Ungarischen Hygienischen Institut. Direktor: Prof. B. Johan.) Es ist in jedem Kulturlande ein offensichtliches Bestreben, einem sich stets vergrössernden Anteil der Bevölkerung die grossen Vorteile der Wasserleitungen zu sichern. Obzwar wir von der Möglichkeit einer grossen Vermehrung der Zentralen Wasserversorgungsanlagen, besonders bei den jetzt obwaltenden wirtschaftlichen Verhältnissen ziemlich weit entfernt sind, liegt es doch auf der Hand, dass sobald es die Umstände erlauben, die Vermehrung der Wasserleitungen eine der dringendsten und zeitgemässesten Aufgaben sein wird, welche sowohl vom wirtschaftlichen als auch vom hygienischen Standpunkt aus gleichfalls erwünscht ist. Die Aufgabe ist schwierig, da im grossen Teile des Landes teils wegen ungünstigen Klimaverhältnissen (500 mm Niederschlag pro Jahr), teils wegen den geologischen Aufbau der Alföld (Ms Teil des Landes) und deren Alkaliböden ein Wassermangel herscht. Mit unserer Veröffentlichung wollen wir zu dieser Vorarbeit bei­tragen und halten es für unsere nächstwichtige Aufgabe zuerst über die schon vorhandenen Wasserleitungen zusammenfassend zu berichten. Das erschien uns umsomehr notwendig, da über die derzeitig vorhandenen Zustände keine Berichte vorliegen. 1 Es ist erst im Besitze der Daten über den bestehenden Einrichtungen möglich, sich die zunächstlie­gende Aufgaben klarzulegen und die Richtung der weiteren Ent­wicklung anzugeben. Wir beschränkten uns ab'er vorläufig auf die Be­arbeitung der uns zur Verfügung stehenden Angaben und wollen auf weitere Folgerungen nur kurz hinweisen. Bei der Einsammlung der Daten wurden die zahlreichen Wasser­leitungen von Bergwerken, Fabriken, Bädern, Sommerfrischen oder die privaten Wasserleitungen nicht berücksichtigt, weil ihre Ausführung sehr 1 Uber die Zusammensetzung des Wassers der Wasserleitungen Ungarns gibt Qy. Tóth eine ausfuhrreiche Übersicht an: Chemische Analyse der Trinkwasser Ungarns. 1911. (Publikationen der kgl. Ung. Geologischen Reichsanstallt. Budapest.)

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