Hidrológiai Közlöny 1929 (9. évfolyam)

Strömpl Gábor dr.: Légi fényképek a geológiai és hidrológiai kutatás szolgálatában - Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés. 1929. – Titkári jelentés

DATEN ZUR KENNTNIS DER HYDROLOGIE DER UMGEBUNG VON PÉCS 155 artesischen Brunnens, genügend Wasser zu erwarten, doch geschah dies­bezüglich bis zum Jahre 1900 nichts. Die von Privatunternehmungen inzwi­schen verfertigten artesischen Brunnen erwiesen sich aber nach der Menge und Qualität des Wassers für die Zwecke einer Stadt ungeeignet. Da empfiel J. BÖCKH das Gebiet, von der Stadt 12'5 Km entfernt durchzuforschen, wo sich heute die städtischen Wasserwerke befinden und diese Forschung lohnte mit vollen Erfolg. Die dort angebrachten Brunnen-Galerie liefert seitdem täglich 2200 m 3 Wasser für den herangewachsenen Bedarf. Fig. 1. Geologische Kartenskizze von dem Mecsekgebirge. Masstab: 1 : 150.000' Nach der geologischen Aufnahme J. BÖCKH'S, reambuliert von M. v. PÁLFY. 1 = Travertino, 2 = Sarniatischer Kalkstein, 3 = Unterliasischer Sandstein und Schiefer, 4 Rhäti­scher Sandstein, 5 - Wengener Schiefer, 6 ^Muschelkalk, 7 - Campiler Kalkstein, 8 = Untertriadischer roter Schiefer, 9 Untertriadischer „Jakabberger-Sandstein" 10 = Verrucano-Konglomerat, 11 Permischer Sandstein und Schiefer, 12 = Granit, x—x - südliche tektonische Hauptlinie, a—a = Grenze der politischen Schichten, I—XII. = städtisches Wasserwerk. Jedoch ist als natürlichstes und billigstes Zuflussgebiet das über der Stadt sich ausbreitende triadische Kalkstein-Gebiet zu betrachten, dessen Karstwasser in der Quelle „Tettye" ans Tageslicht tritt. Da aber die Wasser­menge der Quelle gemäss den Jahreszeiten schwankt, forderte mich der Magistrat auf, ich möge der Sache nachgehen, wie man die Wassermenge der Quelle gleichmässiger und besser nutzbar machen könnte. Als Grund meiner Forschung diente die vorzügliche Arbeit JOHANN BÖCKH' S, deren Feststellungen auch heute nur in ganz unbedeutenden Detailfragen Ver-

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