Hidrológiai Közlöny 1924-26 (4-6. évfolyam)

Szakosztályi ügyek - Évzáró ülések és szakülések 1924., 1925. és 1926-ban

ÜBER DIE GRAPH. DARSTELLUNG USW. 135 graphischen Zeichnung darzustellen, ist unlösbar, da die zur Aufzeichnung kommenden Grössen von so verschiedener Grössenordnung sind, dass sie in einer einheitlichen Skala unmöglich dargestellt werden können. Die Bestre­bungen die Quantität der gelösten Stoffe und das gegenseitige Verhältnis der einzelnen Ionen gleichzeitig zur Anschauung zu bringen scheiterten ebenfalls. Die Methoden von HINZ und GRÜNHUT, JAKOB, liefern zwar übersichtliche und für geübte leichtverständliche Darstellung, arbeiten jedoch nicht mit einheitli­chen Dimensionen. WIECHOWSZKY begnügt sich mit der Darstellung der gegenseitigen Verhältnisse der wichtigsten Kationen und Anionén, seine Dar­stellungsart jedoch, in zwei getrennten Abbildungen, erschwert eine rasche Orientierung. Die graphische Darstellung ist eigentlich nur bei den Mineralwässern von Bedeutung, die durch einen hohen Salzgehalt ausgezeichnet sind. In die­sem Falle ist das Verhältnis der drei Kationen (Na, Ca, Mg) und der drei Anionén (Cl, SOI, HCO3) für die Beurteilung und Verwertung des Wassers massgebend. Bei den Mineralwässern, die ihre Wirksamkeit gewissen seltenen Bestandteilen verdanken, ist die absolute Menge eben des charakteristischen Bestandteiles von Bedeutung, die durch einfache Zahlenangabe oder eindi­mensionale Aufzeichnung gut dargestellt werden kann. In diesem Falle ist die graphische Darstellung von geringerer Bedeutung. Die einzige Reihe objektiver Angaben der Mineralwässer-Analyse ist die Millivalprozent-Tabelle die in graphischer Darstellung bei den verschiedensten Mineralwässern in einheitlichem Masse zur Darstellung zu bringen ist. Der Methode WIECHOWSZKYS liegt bereits dieses Prinzip zu Grunde. Bei meinen Vorträgen hat sich aus didaktischen Rücksichten sowie auch zu eigener rascher Orientierung folgende Darstellungsart am besten bewährt. In einen Kreis, des­sen Radius für Hundert angenommen wird, werden die Diagonalen eines regel­mässigen Sechseckes derart eingezeichnet, dass die eine vertikal stehe. Die oberen drei Radien entsprechen den drei Kationen in der Reihenfolge Na, Ca, Mg, die unteren den drei Anionén Cl, SO4, HCO3. Wenn wir auf die ein­zelnen Radien die entsprechenden Valenz-Prozente auftragen, und diese Abschnitte in der Zeichnung kräftig markieren, so entstehen ausserordentlich charakteristische Figuren, die nicht nur über die Gruppe des betreffenden Mineralwassers orientieren, sondern auch leicht im Gedächtnis zu behalten sind, was von didaktischem Standpunkte aus nicht zu unterschätzen ist. Die beistehende Tabelle gibt einige Beispiele. Wenn in diese Graphikons die weite­ren charakteristischen Angaben, wie zum Beispiel die Summe der gelösten Bestandteile, die Millival-Summe, die Temperatur, der Gehalt an Kohlensäure, oder seltenen Bestandteilen eingesetzt werden, — lauter Angaben, die unter einander direkt vergleichbar sind und so einer besonderen Darstellung nicht bedürfen — so haben wir alles erreicht, was wir von einem Behelfe, wie es eben diese graphische Darstellung ist, zu fordern berechtigt sind.

Next

/
Thumbnails
Contents