Hidrológiai Közlöny 1924-26 (4-6. évfolyam)
Szakosztályi ügyek - Évzáró ülések és szakülések 1924., 1925. és 1926-ban
DIE GESCHICHTL. U. WIRTSCH. VERHÄLTNISSE USW. US ständigsten pliysiko-therapeutischen Anlagen mit den vollkommensten Einrichtungen der moderneu Hofeltechnik vorzufinden sind. Der Umbau des Rudasfürdő wurde durch den Weltkrieg und die hirauf folgende allgemeine katastrophale wirtschaftliche Lage unmöglich gemacht. Die eigentliche Entwicklung der Margarethen-Insel beginnt im Jahre 1910, zu welcher Zeit von der schon lange bestehenden Margarethenbrücke ein Seitenarm zur Insel gebaut wurde. Von nun an bildet die Insel, die durch Ankauf und Grundstücks-Tausch in den Besitz des Hauptstädtischen Geldfondes übergeht, — nicht nur mehr den herrlichen Sommerpark der erzherzoglichen Familie und den nur umständlich erreichbaren Ausflugsort der Einwohner, sondern wird zu einem internen Stadtteil, welcher durch seine wundervolle Lage, unvergleichlicher Vegetation und ausserordentlich wirksamen Thermalwässer als der wahre Edengarten und als Kurort der Hauptstadt bezeichnet werden kann. In der selben Zeit machen sich die GEBRÜDER PALOTAY durch die Entwicklung und Modernisierung des St-Lukasbades sehr verdienstvoll. Durch die erfolgreichen Heilverfahren dieser Badeanlage werden Kurgäste aus der weiten Ferne herangelockt. Das ebenfalls durch gennante Firma in Verkehr gesetzte „Kristall"- Erfrischungswasser errang binnen kurzer Zeit eine ungemeine Popularität. Das Kaiserbad war in den 80-er Jahren das grösste und best eingerichtete Heilbad der Stadt, der schöne, stimmungsvolle Kurgarten war ein beliebter Sammelplatz der guten Gesellschaft Budapest's. Vor dem Krieg befassten sich so die Hauptstadt, wie die Privatbesitzer der Bäder mit neueren Entwicklungs Projekten grossen Stil's, deren Verwirklichung durch die Ereignisse einstweilen verhindert wurde. Wenn demzufolge auch nicht alle unsere Hoffnungen, die wir an die „Bäderstadt Budapest" knüpften, in Erfüllung gingen, so ist es doch zweifellos, das der ungemeine Reichtum an Natur-Heilschätzen, die zum grössten Teil mustergültig ausgestatteten Bade und Heilanlagen, die märchenhaft schöne Lage und Umgebung der Stadt, das milde Klima, sowie die entwickelten Kultur-Einrichtungen insgesamt Faktoren sind, welche, — einmal ihrem Wert entsprechend in weiteren Kreisen genügend bekannt geworden, der Stadt Budapest eine gebührende Stelle in der Reihe der allerersten Weltbäder verschaffen werden. * * * Wie viel die Stadt Budapest an Heilbädern dem Publikum zu bieten vermag, hierüber diene folgende, nur flüchtige Anführung zur Orientierung. I. Thermale Heilbäder: 1. Kaiserbad (Császárfürdő) in Verwaltung der Barmherzigen Brüder. Enthält ein grosses Dampfbad, getrennte Schlammbäder für Frauen