Hidrológiai Közlöny 1922 (2. évfolyam)

Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés és szakülések

HYDROTERMALE GESTEINSMETAMORPHOSE IM BUDA-PILISER GEBIRGE 139 durch einen einige cm breiten orangegelben Rand gegen das zitronengelbe Dolomitpulver (im Bilde licht) der Grube abgegrenzt. Es ist unverkennbar, dass hier irgendeine den Dolomit durchdringende Lösung gangförmig das rote Eisenoxyd zur Ausscheidung brachte. In dem 20—30 cm breiten Gange umschliesst das intensiv ziegelrote Pulver weisse grössere Dolomitstückchen, welche zwar noch festeres Gefüge zeigen, aber immerhin auch gänzlich morsch geworden sind. Sie dürften Relikte der ursprünglichen Reibungsbrekzie an der Spalte darstellen, so wie es z. B. in Fig. 2. Hydroterinal entstandener Gang von rotem Eisenoxyd westlich vom Hidegkúter Kalvarienberg bei Cóte 292 m. (Aufnahme des Autors.) Fig. 1. schematisch angedeutet ist. Nun ist aber an dieser Lokalität von einer Verquarzung nicht die Spur zu finden, darum blieben die Dolomitstückchen der Brekzie lose nebeneinander an Ort und Stelle bestehen und sind statt von Quarz von eisenschüssigem Dolomitpulver umgeben. Man ist versucht, aus dem völligen Mangel jeder kieseligen Ausscheidung darauf zu schliessen, dass das wasserarme Eisenoxydgel auch an diesem Punkte aus einem Alkaiikarbonat enthaltendem Termalwasser ausgeschieden wurde. Diese von wasserarmen Eisenoxyden herrührenden Färbungen fehlen auch anderwärts nicht, wo man Grund hat, bei hoher Temperatur erfolgte hydrotermale Vorgänge anzunehmen. So fand ich sie z. B. bei Recsk, am Hange des Lahoca-Berges, am Aus-

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