Hidak Nográd megyében (Salgótarján, 2007)

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Melléklet Zusammenfassuní Zusammenfassung Das heutige Gebiet des Komitates Nógrád ist im Norden durch die Slowakei, im Westen und Nord­westen durch den Komitat Pest, im Osten und Süd­osten durch den Komitat Heves, und im Nordosten durch den komitat Borsod-Abaúj-Zemplén abge­grenzt. Heute ist er der zweitkleinste Komitat des Landes (2544 km 2 ). Der historische Komitat Nógrád erstreckte sich jenseits des Flusses Eipel, seine Grenzen veránderten sich wáhrend der Jahrhunder­te öfters, zuletzt 1950. Das Gebiet ist meist hügelig oder mittelgebirglich, mit betráchtlichen Tálern und Becken. Das Relief it durch die östlichsten Teile des Börzsönys, das Cserhát und einen kleinen Teil des Mátra gebildet. Der Bestand der Brücken wird neben den Höhen­verháltnissen durch die Flüsse (Eipel, Zagyva, Gal­ga, Tárna) bestimmt. Das StraBennetz ist ziemlich dicht, die Linienfüh­rung der StraBen wurde durch die Terrainverháltnis­se bestimmt, die wichtigsten StraBen führten seit dem Árpáden-Alter auf den heutigen Linien. Nach dem Ende der türkischen Belagerung wuchs mit dem Zuwachs der Bevölkerung auch die Bedeutung der StraBen, ihre Entwicklung war zugig, lm Altér von Joseph des zweiten (1782) standén schon 249 Brücken auf den StraBen und es begann derAusbau der stándigen, steinernen Brücken. Durch den Friedensvertrag Trianon (1920) wurde die Eipel ein Grenzfluss und dadurch entstanden im StraBennetz mehr oder weniger Veránderungen. Das System der HauptstraBen wurde 1934 erarbei­tet, im Komitat Nógrád gab es 350 km Hauptstra­Ben. 1952 begann der Ausbau der staubfreien Stra­Ben, der Bau der HauptstraBe Nr. 21 auf einer neu­en Trasse wurde 1963 beendet. 1965 entstand das heutige HauptstraBensystem, mit wenigen Haupt­straBen, die den Komitat quasi einrahmen (Haupt­straBen Nr. 2, 22, 21). Die Autobahn im Komitat Pest ist auf der HauptstraBe Nr. 21 zu erreichen. Frühzeitige Erinnerungen auf Brücken erschei­nen in Ortsnamen (z. B. Hídvég, Konczhida) und durch archeologische Ausgrabungen von Burgen (z. B. Nógrád). Die militárischen Vermesssungen (1782, 1852­55) gebén schon Informationen über die Anzahl der Brücken und besonders ab Anfang des 19. Jh-s kennen wir ziemlich viele Details aus Archíven über den Bau von steinernen Brücken. Schöne Brücken­pláne sind von 1847 über die Eipel-Brücke zwischen Kóvár und Újkóvár und über die Brücken der neuen Eisenbahnlinien vorhanden. Über die Eipel stand bei jeder Ortschaft eine Brücke, 1855 gab es 19 Möglichkeiten zum Übertreten des Flusses. In der Mehrzahl waren diese hölzerne Brücken, doch eine steinerne Brücke stand bei Ipolyság schon 1266. Diese wurde unter der türkischen Belagerung ver­nichtet, aber 1769 neugebaut, und bei Rárós (1791) und Ipolyhídvég (1850) wurden steinerne Brücken mit vielen Öffnungen errichtet. Über kleinere Ge­wásser entstanden zwischen 1789 und 1833 nach der Reihe gewölbte Brücken. Von diesen Gewölben stehen die dreifeldrigen Brücken bei Romhány, Pa­tak und Héhalom bis heute, unter Denkmalschutz, sowie auch die mitSkulpturen gezierten Brücken in Pásztó und Szendehely. Diese dreifeldrigen Gewölbe sind hervorragende Konstruktionen, es isteinmalig, dass in einem Komitat bis heute so viele wertvol­le Gewölbe zu finden sind. Unter den Gewölben auf den staatlichen StraBen sind mindestens 21 álter, als lOOJahre. Der Bau der Eisen- und Stahlbrücken begann auf den Eisenbahnlinien 1886, auf den StraBen 1894 mit dem Bau zweier Eipel-Brücken, und wurde bis 1909 mit fünf Eipel-Brücken mit 20-60 m Öffnun­gen fortgesetzt. Auch über kleinere Gewásser ent­standen Fachwerke mit 20 m spannweite. Der Stahlbetonbrückenbau begann in den 1910­er Jahren, für allé Fálle aus dieser Zeit habén wir Pláne, besonders aus dem berühmten Bureau von Szilárd Zielinski. Die in der Fachliteratur nicht er­wáhnte, siebenfeldrige, 200 m lange Stahlbeton­bogenbrücke wurde 1911-12 für den Kohletrans­port bei Somlyóbánya gebaut. Diese eigenartige, anspruchsvoll ausgebildete Brücke kann nur auf Ansichtskarten besichtigt werden, weil das über­brückte Tal jahrzehntelang durch taubes Gestein überschüttet wurde. Unter den vor dem II. Weltkrieg erbauten Stahl­betonbrücken stehen noch 61 unter dem Verkehr. Diese sind relativ klein, die gröBte ist eine Platten­balkenbrücke mit 10 m Spannweite (1940). lm II. Weltkrieg wurde 40% des Brücken bestan­des vernichtet, zwischen 1945 und 1947 standén auf 85 Stellen provisorische Brücken. Der Neubau begann 1948, beinahe ausschlieBlich mit Verbund­konstruktionen, in diesem Jahr entstanden acht, im náchsten 24 solche Brücken, die gröBten mit 20,8 165

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