Hidak Borsod megyében (Békéscsaba, 1995)

Zusammenfassung

anderer gesprengten Brücken verwendet wurde. Man hat oft Verbundkonstruktionen gebaut, diese konnten aus gebrauchtem Material, bei­nahe ohne Gerüst aufgestellt werden. Die bis heute bestehenden Schwimmbrücken wurden öfters verlegt. Mit diesen und mit den neuen, sog. TS-Kähnen beschäftigt sich ein gesonderter Kapitel, weil die Pontonbrücke bei Cigánd bald durch eine endgültige Brücke er­setzt wird und bei diesem Bau auch die TS­Kähne verwendet werden. Unter den Stahlbrücken war der Neubau der Theiss-Brücke bei Polgár nach originalen Plänen in 1950, bzw. der Neubau der Theiss-Brücke bei Tokaj als dreifeldriger Vollwandträger in 1958 erwähnenswert. Die erste Verwendung der HV­Schrauben geschah in diesem Komitat, während des Baues der Takta-Brücke bei Taktaharkány (1962). Eine moderne, orthotrope Stahlplatte besitzt die neue Theiss-Brücke bei Polgár (1989), mit Spannweiten von 33,5+106+106+33,5 m. Unter den kleineren Stahlbrücken ist Brücke über dem Fluss Sajó bei Sajóecseg aus einem deutschen Militärbrückengerät erwähnenswert. Die grosse Arbeit der Gegenwart ist die Verstärkung und das Umsetzen der alten Fachwerkbrücke bei Polgár nach Cigánd. Im Stahlbetonbau war nach 1945 die Fachlichkeit und das Suchen neuer Wege ty­pisch. Bis 1950 wurden herkömmliche Konst­ruktionen neuartig gestaltet (breiter, mit weni­ger Hauptträgern) gebaut. Dann wurden nach dem Hoyer-System vergespannte Fertigteile ver­wendet, als erste Konstruktion die Brücke über dem Fluss Hernád bei Pere. In Miskolc wurde eine Brücke über dem Szinva-Bach mit frei­liegenden, durch Querkraft vorgespannten Spanngliedern gebaut. Zwischen 1955-1965 wur­den 103 Brücken rekonstruiert, meist aus Fertigteilen mit umgekehrtem T-Querschnitt bis 10 m Spannweite. Diese heute noch beliebten Elemente können ganz ohne Lehrgerüst einge­baut werden. Das Vorspannen mit nachträglichem Verbund wurde bei zwei Bogenbrücken verwendet, davon besitzt die Brücke über dem Fluss Bodrog bei Alsóberecki die grösste Spannweite in Ungarn (70 m). Die Fertigteilgeneration über 10 m Spannweite spielte von 1971 bis zur letzten Zeit eine Hauptrolle (EHG, EHGE, EHGT-Balken). Die wichtigsten Daten dieser Balken sind in einer Tabelle dargestellt. Die letzte Phase der Entwicklung ist das Taktschiebe verfahren. Mit dieser Methode wer­den heuer die Felder im Überschwemmungs­gebiet bei der Theiss-Brücke Cigánd hergestellt. Ein kurzer Kapitel beschäftigt sich mit dem Brückenbestand des Komitates, incl. mit den Brücken der Gemeinden. Das Buch ist mit Farbbildern und Anhang ergänzt. Vom Anhang kann man einen Überblick über Entwerfer, ausführende Firmen, ältere Bemessungslasten und andere nützliche Infor­mationen bekommen. Es sind die Brücken­beschreibungen von Jenő Hargitai erwähnens­wert, wovon eine kürzere Auswahl zusam­mengestellt wurde, um dadurch weitere Infor­mationen über den Brückenbestand des Komitates zu gewinnen. A cigándi Tisza-híd építése 1994-ben. 136

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