Hidak Békés megyében (Békéscsaba, 1995)

Zuzammenfassung (dr. T.E., dr. T.H.)

Gepggyär, Oetl Antal Vasöntöde es Gepgyär, Magyar Waggon- es Gepgyär, Nicholson Gepgyär, dr. Liptäk Läszlö es tärsa. Es ist erwähnenswert, dass im IL Weltkrieg die Brücken — mit drei Ausnahmen - nicht gesprengt wurden, nachdem tapfere Ortsbewohner bzw. Soldaten die Sprengung verhindert haben. Vier Körös­Brücken wurden später wegen nicht ausreichender Breite und Tragfähigkeit umgebaut, die übrigen zeigen aber bis heute die sorgfältige Arbeit der damaligen Ingenieure und Unternehmer (zwei Brücken bei Gyula, und andere bei Szeghalom, Gyoma, Mezobereny sind 83 bis 91 Jahre alt). Der Stahlbetonbrückenbau meldete sich rasch im Komitat: Prof. Dr Zielinski hat 1902 für die Brücke bei Mezobereny eine Bogenbrücke mit oben liegender Fahrbahn vorgeschlagen, dieser kühne Plan wurde aber vom Ministerium nicht angenommen. 1906 wurde doch ein Entwurf von Zielinski für die Brücke über der Eisenbahnstation Bekescsaba mit 11 Öffnungen genehmigt und verwirklicht. Auch mehrere kleinere Platten- und Plattenbalkenbrücken wurden gebaut, diese sind aber keine besondere Konstruktionen. Die letzte bedeutende Brücke vor dem II. Weltkrieg war eine Plattenbrücke mit drei Öffnungen über der Eisenbahn bei Bekescsaba. Der IL Weltkrieg hat - abweichend von der allgemeinen Situation in Ungarn - verhältnismässig wenig Schäden verursacht, so konnten die Wiederherstellungen rasch durchgeführt werden. Sehr bewegt war die Geschichte der Körös-Brücke bei Endröd. 1946: provisorische Hauptöffnung, 1953: Verbreiterung der Vorlandbrücken, 1968: endgültiger Umbau der Hauptöffnung, 1985: Verstärkerung der Vorlandbrücken. Die Berettyö-Brücke in der Stadtmitte von Szeghalom wurde 1949 als Bogenbrücke mit Zugband wiederhergestellt, mit der Verwendung des Materials der Theissbrücke Szeged (Nebenöffnungen mit oben liegender Fahrbahn). Dieses Material ist jetzt 106 Jahre alt. Die andere Berettyö-Brücke in Szeghalom bei der Dampfmühle wurde auch in mehreren Takten wiederhergestellt: statt der gesprengten Mittelöffnung entstand erst eine provisorische Brücke mit drei Öffnungen, später wurde eine Fachwerkkonstruktion von einer Hauptstrasse hierher verlegt, diese ist auch älter, als 100 Jahre. Nach dem II. Weltkrieg wurden neue Stahlbrücken nicht gebaut, die kleinere wurden mit Stahlbetonoberbau umgebaut. Auch einige monolitischen Stahlbetonbrücken entstanden, z. B. die Überführung beim Bahnhof Bekescsaba. Auch die Fertigteile erschienen, erst mit umgekehrtem T­Querschnitt, dann die EHGE und EHGT Spannbetonbalken. Als spezielle Verwendung dieser Balken können dier Randöffnungen der Brücken bei Gyoma (1971) und Bekes (1980) erwähnt werden, wo die durch Anprall eines hohen Fahrzeuges abgestürzten Fachwerkbrücken sehr schnell durch Fertig­teilkonstruktionen mit zwei Öffnungen ersetzt wurden. Ein wichtiges Programm des Stahlbetonbrückenbaues war der Umbau der Körös-Brücken mit Spannbetonkonstruktionen aus Fertigteilen im Freivorbau. Zwichen 1977-1985 wurden in Köröstarcsa, Körösladäny, Doboz und Bekes vier Körös-Brücken mit 766 m Gesamtläge gebaut, mit Hauptöffnungen von 69,8...83,8 m. Nach der neuesten Methode, dem Taktschiebe verfahren wurde 1994 eine 200 m lange Brücke in Oroshäza über der Eisenbahn gebaut. Neben den Brücken des staatlichen Strassennetzes beschäftigt sich das Buch kurz mit den Brücken der Eisenbahn, der Gemeinden und anderer Besitzer, mit dem Wert und dem Schutz der Brücken. Die Geschichte der Brücken wurde mit zahlreichen Archivplänen, Photos, Ansichtskarten und Karten illustriert, Die wichtigeren Brücken wurden durch die Beschreibungen und Zeichnungen von Jenö Hargitai dargestellt. Die Geschichte der Brücken wurde in einem chronologischen Überblick zusammengefasst. Die Grundquellen dieses Buches sind die Strassengeschichte des Komitates und neuere Forschungen von Dr. Imre Czegledi, ein ergänztes früheres Studium von Dr. Imre Gäll über die gewölbten Brücken des Komitates, die Brückenbeschreibungen von Jenö' Hargitai, das Entwurfsarchiv der Stras­sendirektion Bekescsaba, das Komitatsarchiv, welches zahlreiche wertvollen Urkunden und Pläne zur Verfügung gestellt hat. Die Illustrationen stammen meist aus den Museen des Komitates. Die Verfasser der einzelnen Kapitel waren Bartyik, Endre, Dr. Czegledi, Imre, Dr. Gäll, Imre, Kolozsi, Gyula, Mosonyi, Läszlö, Szabö, Lajos, Dr. Töth, Ernö, Vantara, Gyula. Als Redakteur arbeitete Dr. Ernö Töth , als Lektor Dr. Herbert Träger. L32

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