Heves megyei aprónyomtatványok 19/N
mit einer Steinmauer umgeben, die entlang des inneren Randes des mächtigen Einfriedungsgrabens gebaut wurde. Die wahrend der Türkenzeit sehr stark beschädigte, dann gut oder schlecht renovierte Kirche wurde Mitte des 18. Jahrhunderts in ihrer jetztigen barocken Form aufgebaut. Pfeiler wie Bündelsäulen wurden abgebrochen, sodaß der Innenraum nur aus einem Schiff bestand. Die schwach gewordenen mittelalterlichen Wände wurden durch Pfeiler unterstützt, die auch das Gewicht des neuen Gewölbes trugen. Die östlichen Abschiußmauer abbrechend wurde ein neuer geräumiger Chor gestaltet, vor der stehenlassenen westlichen Abschlußmauer wurde aber ein Turm gebaut. Der Innenraum des Schiffes wurde bis zur Höhe des Fußbodens im Chor aufgefüllt, und so wurde die Überreste des früheren Gebäudes verbergt. Aus der ersten Kirche ist - wenn auch an zwei Seiten verstümmeit und eingemauert - lediglich die Unterkirche erhalten geblieben, in welche man aus dem Schiff durch die durchbrochene Westmauer der Grabkammer gelangen konnte. Die Kirche wurde durch den Ungarischen Landesdenkmalamt restauiert. Dieser Arbeit war eine vollständige archäologische und kunsthistorische Forschungsarbeit vorgegangen, von den wissenschaitlichen mitarbeitem des Ungarischen Nationalmuseums und des Ungarischen Landesdenkmaiamtes durchgeführt. Die Arbeiten wurden 1983. beendet. Nach der Möglichkeit haben wir alle erschlossene Architekturdetails aus den verschiedenen Bauperioden zur Schau gestellt. Die mittelalterlichen Überreste sind durch reine Steinoberflächen gezeigt, die Außenseiten der Wände aus neueren Zeiten sind mit einem Spritzverputz bedeckt, in der Farbe von rohen Steinmauern gehalten; die erklärenden Ergänzungen sind durch eine Übertünchung in der gleichen Farbe abgesondert. Auf das Reichtum des einstigen Pfeilerund Säulenwaldes im inneren Raum wurde durch ein halbes und ein bis zur vollen Höhe aufgezogenes 17