Heves megyei aprónyomtatványok 19/H
1550 zahlt er schon den Türken Tribut, der Name ist MIRE (MERE). In 13 Häusern wohnen 26 Steuer zahlende Männer mit ihren Familien. Die Gemeinde hat eine Mühle mit einem Mühlenstein. Von der Türkenherrschaft wurde sie um den 16. Oktober 1685 herum durch das Korps Mercy-Heissler befreit. Infolge der enormen Steuerlasten entvölkerte sich das Dorf binnen zwei Jahre. Auch noch 1696 ist es unbewohnt. Seine Eigentümer entstammen den Familien Darvas und Ráday, die es an die Familien Gyenge und Farkas verpfändeten. Das Anwesen wurde von János Almásy und seiner Frau, Judit Deák, in Gyöngyös ansässig, gekauft. Das Datum der Eintragung ist: 1701 Während des Rákóczy Freiheitskampfes zwischen 1705-1706 wurde MERA wieder verwüstet, und bis 1711 war es unbewohnt. 1720 war es schon von 9 Leibeigenenfamilien bewohnt, die das Gesinde von den Almásy's bildeten. Im XVIII. Jahrhundert kamen in die Familie Almásy durch Heirat die Familien Hellebront und Detrik, bzw. Fáy, Sütő und Rakovszky. Auch die Halasy's hatten kleinere Besitzer. Im Laufe der Urbariumsreglung von 1771 wurde das Dorf der Kategorie III. zugeordnet, und einem Grundstück wurden ein Ackerland von 30 Kleinjoch und ein Wiese von 12 Kleinjoch zugeteilt. Die römisch-katholische Kirche wurde 1776 erbaut. 1828 gab es 123 Wohnhäuser mit 876 Wohnungen in Méra. 1830 stieg die Zahl der Wohnhäuser auf 427, unter ihnen befanden sich 393 Lehmbauten. Die Bevölkerungszahl liegt bei 2231. In der Gemeinde gibt es drei römisch-katholische Grundschule mit je 6 Lehrern, parallel dazu werden drei allgemeine weiterbildende (sog. Wiederholungsl-Schulen) betrieben. Ausserdem ist hier eine Sommerherberge der Gemeinde vorzufinden. 1998 beträgt die Bevölkerungszahl 1811, die Zahl der Wohnhäuser 886, zudem gibt es 29 Wochenendhäuser. 6