Heves megyei aprónyomtatványok 13/H

I. Ziel und Aufgabe der Beratung Das Ziel unserer Konferenz besteht in der Erörterung ästhetischer Probleme im Zusammenhang mit Programmen des Schulfern­sehens. Dabei wollen wir uns mit Programmen auseinandersetzen, die einen ästhetischen Gegenstand besitzen, sowie mit Sendungen für naturwissenschaftliche und gesellschaftswissenschaftliche Fä­cher. 1. Nach unserer Hypothese haben erstere die Hauptfunktion, das in der jeweiligen Formensprache einer Kunsttagung geschaf­fenes Kunstwerk (Bild, Plastik, literarisches Werk, Musikstück, Ballett, Puppenspiel, Bühnenstück, Bauwerk, umweltästhetisches Produkt usw.) erlebnishaft zu vermitteln. Eine weitere Funktion ist die Übermittlung von Informationen, die für die Verwirklichung eines möglichst vollkommenen ästhetischen Erlebnisses, dessen Bewußtwerdung und die Einordnung in frühere ästhetische Er­fahrungen, sowie für das gesamt e Weltbildnotwending sind. In diesem Zusammenhang wollen wir die folgenden Fragen erörtern:- Wie können die Eigentümlichkeiten eines Kunstwerkes durch das andersgeartete Medium Fernsehen übermittelt werden? — Wie werden ästhetische Erlebnisse erreicht? Wie kann die Einheit zwischen künstlerisch-ästhetischer Über­mittlung und der Mitteilung über die Kunst, über den ästheti­schen Gegenstand hergestellt werden? Im Zusammenhang mit diesen Fragen gilt es zu prüfen, wie mit den Programmen erreicht werden kann, daß sie bei den Schülern — entsprechend ihrem Alter — Grade eines gewissen Wertgefühls, Werturteils, einer Wertordnung entwickeln. Schließlich: Wie kön­nen die Fernsehsendungen zur Entwicklung der zur ästhetischen Rezeption notwendigen Fertigkeiten, der Phantasie und Kreativi­tät beitragen? Diese Fragen stellen sich gewiß in allen Kunstgattungen auf eigentümliche Weise, verlangen unterschiedliche Lösungen und besitzen auch im Hinblick auf die verschiedenen Altersgruppen einen unterschiedlichen Charakter. 2. Nach unserer Vorstellung haben auch die Schul fernseh-Sen- dungen, die keinen ästhetischen Gegenstand besitzen, ästhetische Aspekte. Wir meinen, daß es die hauptsächliche Funktion von Sendungen über Geographie, Chemie, Mathematik, usw. ist, einen (nach erkenntnistheoretischen, logischen, psychologischen, didakti­schen Aspekten u. a., aufgebauten und gegliederten Wissens­komplex zu vermitteln. Bei der Erfüllung dieser Hauptaufgabe äußert sich bereits in der Geordnetheit, der „Schönheit" des Ge­ld

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