Heves megyei aprónyomtatványok 9/ZE

menschliche Figuren, pflanzliche Strukturen - aus dem Grundmaterial hervorgehoben, aber bald wurden ihre Kompositionen vereinfacht. Sie hat die rührenden kalt-warmen Farbenkontraste der Isotopaufnahmen behalten aber ihre Bilder hat sie zu organischen Formen verdichteten, knotig gewordenen oder dünner gewordenen Farbenflecken reduziert. Sie hat das Offenbare vermieden und sie hat in ihren Gemälden überraschender Weise nicht die in den Knochen vorangehenden pathologischen Veränderungen, die "tödlichen” erfaßt, sondern die Vorgänge der "Schönheit". Ihr Verhalten ähnelt dem des Malers der Höhlenzeichnungen, der daran geglaubt hat, daß was er malt, wird zu einer Wirklichkeit. Es ist aber unwahrscheinlich, daß bilder von analogischer Magie, die mit den Mitteln der Maler am Ende des 20. Jhs. zustande gebracht wurden, irgendwelche magische Bilder wären. Höchstens insofern, daß nachdem diese fertig wurden, diese Farbenrelationen zu wahrhaftigen Dingen geworden sind und zu neueren, bis jetzt nicht vorhandenen Stücke der Welt. Natürlich Im kleinen, im Maßstab des Mikrokosmos. Die Versuchung der zeitlichen Welt, ist das ewige Eigen der Kunst. Die Benützung des Akvarells, daran polierend, es entwicklend, macht sie heute schon Malereien von großem Maß auf einem sich immer verbessernden technischen Niveau. Indem sie die Frische der großen Flächen bewahrt ordnet sie ihre Farbenflecken auf so eine Weise an, daß wir die Vorbilder, die geistigen Verwandten ihrer Malerei in der

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