Házi Tájékoztató, 1943. március/2

1943-03-17 [1972]

V*BÍ über "Südosiien früher und jetzt", Wien. 17.MBrz»/taagyyr Távirati Iroda/ Unter elém Titel . "Ber Südosten früher und jetzt" befasst sioh Ronsborger in Völkisoher B'^obaohter mit dem nach őora • JTahre 1938 entstandenen PPebiemen des Südostens, Einleitend weist er darauf hin»-isj?-3 das Jahr 1938 alsó das ;)oburtsajhr Gr ossdeu';sch­lands eaxojy-ttíz die Völker Südosteuropas eínon tiefgreif enden-Um­bruoh bod-eutete»7oa 1933 bis 1938 übte D eu t<»chlnnd - abcesehan von den wí^tschaftlicheh Bejsljhungen zu Stiflosteuropa - eine Zu^üokhaitung aus» Brst vom 1938 trat auoh 'das Grenzproblem Südosteuropas in ein: jtteufr&e Stádium ein. Der Füarer habe im 1938 erklárt,dasa das Reich ^-"nioht mehr mit seiner Ehro vereinbe-en könna ,wenn deutsche Mensohen jenseits der Grenzen Verfolgungen ausgesetzt 3eien» Seine an die Maoht­haber Wi»E8 und Prags geriohteten Wccte wurder. zur poll ; , .­schen Parolen, unter der jede Völker Südosteuropas .i ihre Beohte kámpften,die ihnen im 1913 versagt worden waren. Un fünf Jah­je^n ist von dem : staatssjstem das zweijahrzehntenlang in Versailles den Völkern Stidasteuropas aufgezwungen wurde,niehts Übrig geblieben. Jn diesem kurzen Zeitraum sind alla Grenzen in Südosteuropa neu go­zogen wurden, Es wáre terűehlt, wann ma gleuben würde^dass von 1918 di e Völker Südosteuropas nicht ebenso heiss für ihr Recht gestritten hátfcen, wie sie dies in den beiden Jahrzánten'danaoh tatén* Was ^edoch die damalige S£tuation von den gegeniöriAge unterscheidet»lst das ge­ringere und grösse~e Mass an Vevantwortung der für die- neue Ordrung des Raumes vera ntwoptliohen Grossmüohte, lm Pária wurden nach Ver­handlungen von wenigen Monaten Grenren gezogen,neue Staaten errichtet, ohne dass ez auoh nur einen der Sta .tsmanner die Idee gekenmen ware, danaoh zu fragen.wie sich die neue staötliche Situation für das Lé­ben der völker salbet ausvfirker. muss, Es hat sioh herausgeétellt, dass ohaa eine Zusaamenarbeit mit dem Reich ein Wideraufban im Síid­osteufona nn uicht zu erw^rte*j ist e So habe der ganze Südosöen Eurppas mit der'Mltwirkung Deutsohlanás seit 193# eine tiefergreif ende Ver­anderung erfahraa, 'Naoa dem Abkommens vo f *» Münohen stellte zuorst Un* garr seine Grenzforderungen an die Tsoht^oslowakeijdie : team naoh vergeblichen Verhandlungen duroh den ersten Wiener Schieds-* spruch vermöglicht wurden,, Der Epriohtung des Protektorets Böhmen und Mhren folgte di) SaaVhángigkeitserklarung der Slowakei auf dem Fuss, Uf.garn gliedert sich XarBatho-Ukral ne gn.Wahrend Bngland versuchte eine politisohe und ailit&risehwffront der Balkan-Máchte gegen das Déutsoae Reich zu <?rrAchten, vervteften sich die Beziehungen zwischen Deutsohland, UngaJi^jUnd Bulgária a und ÜB Slowakei trat in ein: auges Schutzverhaltnis zum Reioh aa« Die .náehste grosse Erschütterung erfolgte im Sotnmer iS40i als die Sowjetuuion an Ruuanien ein Ultimátum, riohtote, Nach diesem Ultimátum fordertea auch die ar.deren Nachbarn Rumanie-ns Oereehtigkeit für íhv Volkstunw Wáhrend die Verhandlungen mit Bulgárián in Era.jowa zum Abctrennungsvartrag der SüdTDobrudscha führten ,gingen die Verhandlungen mit u fi-v.rr­k In Turnu-Severin • _ .JI ergebnis­los ause'nander....Auoh Mer muasten die beiden Aohsenmaohte wieder ala Schiídcrichter Inwíeö tatig •. ^sein. «

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