Házi Tájékoztató, 1943. március/1

1943-03-02 [1971]

W r /V5 He /Die cnglisch-ameri}- anische Rivalit£t,l»Fortsatzung./' Ziolstrebi^ tarnt dia USA ihre lane un tor dem Maijtel vjaffenbrüdor­licher Hilre, in Wirkiiehkoiz verlangaamt sie nur das Ausbluten des britischon Empire* Denn ohne diesos mit klihler Berechnung ge­steuerte Siechtunf •we.rcn die US, hicht in der Lage, sich die für ihre '.Virtechaft nach dem Krieg riotuendigon mecntr>olitischen Stütz­punkte und virtsehaf tliehe-n Absatzmarkte zu schaffen^ die eine Wie­derkehr der wirtscha ftli chon Notlága der Ycrkriegszeit von dem roichsten Kontinent dr-r .';elt abvjenden scllen* Die Ü^A.versuchen al­só, den durch die Dreierpaktmachte eingeleiteten britischen Zusam­monbruch so la nge auf?,uhalten t bis sio glauben, das Erte aatreten zu kormon. Dio Invasion in Noruafrika ist eine jener Hilfen, In 'Yirklichkoit aber sieht Roosov--.lt in den auf nordafrikaniscnem.Boden golandoten Nordamcrikan'. rn dio militárisohe n Vorboten seinesWirt­schaftsimperiums. " : /eitere Infusionon für das ausblutendé Empire sind die Eriégsmatoria 11 io f o r un-.;en nach Englaná, die ein bestimntes Mass nicht Uborsieigon, dessen jovoilige Kontingentierung aber uicht von den USA bestimmt . írd, sondern von den Erfolgen vor allém der deutschen Untersoobootc, Dor derzeitige Stand der englischen und in englischnn Diensten fahrenden Tonnage ist bedrohlich und zvángt zu starken Ein­schrankun^cn auf allén Gobicten das táglichen Lebens und zu immer haufigor lÍGrdonden Bi.íigángun bei den USA an TonnagezuteiMngen. Gorade auf diesom Gebiet aoer prodigt England taubon Ohren, Wenn es auch ein geviisses Entgegonkommen findet so ist es eine Tauschung anzunehmen, dass die USA auch nur ein Sehiif den Englándern abtreten oder abgotroton habon, aussor don 50 altén Zerstörern, die in '.Yost­Indion teuer beza.nlt wordon mussten, Wa.s in den USA neugebaut wird, Tst oine Handelsflotte für die Hachkriegszeit, die die englische an Grosso nicht nur überflügoln, sonddrn auch ihr Érbe an^reton soll, In Verfolgung dieses Zieles baucn die USA neute noue Schif ?e und_ Uberlassen es England, seinen eigenen, alsó den englischen Direkt i­ven untervjorfenén Schiffspark durch immer noue Bcparaturen schvjimm­und :insatzfáhig zu orhalten. Es ist lüngst kein Goheimnis motor, dass Sngland heute die grösstc Schiffsreperaturaerft der üfólt ist und dass sein Noubau gerade darun tor orheblich leidot, V/enn man andorersoits von zahlreichen auf DSaamerikaniachen Wcrfteu ausge­flthrton Schiffsreparaturen- licst, dann beziehen sich diese hauot­sachlich auf Krie gssehi ffe, Die klirzlich von Roosevelt für den Bau von Schv;immdocks genohmigton 210 Millionen Dollár deuten an, dass die USA vorsuchen, den Gefahrcn zu begegnen, die das rasche organische Anschwollon ihres Frachtraumes mit sich bringen, penn auch dort sieht man, dass die englischen :/orften, die ja unmittel­bar vor dem ouropáischen Kontinent lieger, nach dem Zus^mmcnbrucíi Englands nicht möhr zur Verfügung stehen, Allén dicsen zielstrcbi­gen Massnahmen der USA beg.gnet man in íhgland mit tiefer Sorge, Die englischen Reeder fordern ein - Nachkne gshandelsflo tte, die lei stungsfáhig und schnoll sein nüsso, Damit aáre dann g..oichzeitig die Voráüssetzung für schnello Goleite geschaffon, die als ^inzig sirk^ames Sittel gegen die D^Boot-Bodronung bezoichnet werden. Die englische Rogiorung stelit sich dicser Forderung enigegen und be­grundot ihre Ablehnung mit dor Bchauptnung, es v;ürdon ebor.3oviel »­schnel le .uie Innpsnma Rnbíffo ver sanírt. /Fortsetzunc falst/ i\

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