Házi Tájékoztató, 1941. április

1941-04-13 [1946]

Sze E/E -/L Genf. l2,Anr il./Magvar-íávirati Iroda./ T Die ZürcEer' Jluotrtote Zeitung "Aktuális*' veröff entlicht den Einmarsdi der ungarischen Trupnen in dio durch dea Trianonvertrag an Jugoslavien abgetretenen Gebiete sowie den Tagesbefehl des Reichsverwe­eers und koramentiert dann die Entwicklung der jüngsten Wocheo f olgon­dermassen: DerFreundschaftspakt zuiischen Ungarn und Jugoslavien sei nach langer diplomatisdier Vórbereitung zuatandegekommen und von beiden Partnern ehrlich gemeint gewesen. Darm aeinen früheren Beitriftt zum Dreimaechtépakt se L Ungarn vernf íichtet geweaen,den deute chen Truppon daa Durdimarschrecut zu gevsaehren^doch es habe sich zugleich durcn den Ereundschaftapakt auch an Jugoslavien gebunden gefühlt und Berlin hgbe denn auch für die ungarischen Wünsche verstaendnis gezeigt, dass Jugo­slavien nicht von ungarischem Gebiet aűa atígegriff cn verde. Eeichsver­Tiíeser Horthy habe den Befehl an die Honvéd,5um Schutzo der ungarischen Bevölkerung in die historischón ungarischen Gebiete einzumarschieron, er3t erteilt, nachdem Kroatien séine Unabhaengigkeit prkklamiert und somit der jugoslavische Staat in seine Einheiten zu verfallen bögonnen habe, Tlach emer Schi]d erung der fruchtbaren Gebiete von Báb ska, Bánát und Baranya analysiert der Artikel die Sch^ankungen und Irrtümer der jugpslavischen Trolitik und ruft in Erinnerung,dasg nach den.Umsturs vom S7,Máerz Belgrád die jugoslavischen Ereignis se als innenpolitische An­gelegenheiten bezeichnet habe. Dies habe sich nunmehr insoferne tatsaech­iich als wahr erwiesen, .' .* dass an mangelnder innerer Einhcit dio Verteidigungsversuche der jugoslavischen Armee geacheitert seien und innere Kraefte dem Staat den Todesaiosa gégében haben,bévor noah der Eeind gesiegt haette. • ' Von den Laendern Mitteleuropaa • schreibt der Artikel iflei­ter, habe einzig Ungarn eine klare und konaequente Linie eingehaltax. Seinen Verbündcten vom Weltkrieg aei ea ohne Schyankung treugeblieben and es habe das Rianko auf sich genommen, das Schicksal von Doitechland zu teilen.Waehrend die Staatcn der klemen Entente und der Balkan-fintente lm eeacbírthtli ohon An n^nbli ^ nlJe ver sagt habén, ernte Ungarn den Erf olg seiner gradlinigen Polit ik.Trianon werde nunmehr endgültág liqui­diert. Der Artikel der "Suiaae" bezeichnet die Schnelligkeit dea jugosla­vischen Zerfalleá ala zweifelloa. In einem kurzen Rückblick schiodert der Artikel die Schaffung des Königreichs SHS,die zum grossten Teil auf Kosién der Österreichiscn-Ungariscnen Monarchie erf o3gte, dann dic ^eiteren zehn Jahre, in denen König Alexander einen oinheitlichcn Staat dor Südslaven zu scnmieden veraucht habe, Seinen Versuch habe er je­doch mit scinem Tod zu büssen gehabt. Angesichts der grossen inneren und aeusseren Scbraiiorigkeiten des íJandes habe in dea darauf f olgenden Jahren die Regelung der Beziehungen mit den Tíachbarstaatcn undunxaengst noch der Beitritt zum Dreimaechtörökt als ein schönos diplomát isch.es Wérk boseichnet mordén könnon. daa Vorstaondnia für die politischaa vendigkei taa hetfiesen habe. Dor Umaturz vem 27.Maerz habé dio goaamte Láge umgestossen und Jugoslavien ins Verderbcn gcatürzt.GogenwaGrtig verde inmitten dos Kriegea der Abschluas der 3cvisicn der Friedensver­traege von 1919 vollzogen. In 48 Stunden aei das vorsichtige um ge ­schickto Werk vom früherén Prinzregenten Panl,an dem er seit 1934 gear­beiiet habe,eingestürzt-. . r „ - . " . /rortsetzung folgt/

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