Házi Tájékoztató, 1940. december

1940-12-11 [1942]

íj / Ve Ma/Ma Berlin, 11. Dezeijiber. /Magyar Tá*lrat i Iroda/ Ne ben der grossen Führerreoe schenkt die deutsche Presse an zweiter Stelle grosse Beachtung der Reise des ungarischen ^ussenninisters nach Belgrád. Die Blaetter berichten über die Vorbe­reitungen in der jugoslawischen Ke.uptstadt für den festlichen Empfang Gráf Csákys und zitieren aus den Begrüssungsartikeln der grossen ju­goslav/ischen Blaetter. Die deutschen blaetter berichten ferner .über das Prograiam des Besuches und über die Vorgaenge der Annaeherung der beiden Kationén und melden, dass ZinzaréKarkowitsch wahrscheinlich noch'im Laufe der naechsten 'Joche den Gegenbesuch in Budapest maohen wird. Nach der Deutschen Allgemeinen Zeitung wird in Buda­pest betont, dass keine neue Blockbildung vorgesehen sei, sondern das erste Ziel des Busuches die Kerstellung des persőnlichen Kontaktes zwischen den ungarischen Aussenminister und den fülirenden Staata­maennern Jugoslawiens sei. Es soll sich um die Staerkung der auf­richtigen und loyalen Zus ammenarbeit zwischen Ungarn und Jugoslawien handeln, die die Erhaltung des Friedens und die Ordnung in diesen Tefle Europas beibehalten werde. Die beiden Minister wűrden sich eingehend über die aktuelle internationale Lage besprechen. Es la ege im Interessé beider Staaten, dass in diesem Teile Europas die Ruhe und Ordriung nicht gestőrt werden und auch der Krieg sich nicht ausbreiten könne. In einer Budapester Meldung der Berliner Börsenzei­tung wird hervorgehoben, dass zwisohen Ungarn und Jugoslawien die freund­schaftlichen Beziehungen in diesem Jahre sich sehr gestaerkt habén und dass, nachdem U garn seit langem herzliche und enge Bande mit den -tiohsenmaechten verbinden, nun der Besuch des Grafen Csáky - ' • . in Jugoslawien einen weiteren Beitrag zur Festigung der friedlichen Er.twicklung in Südosteufopa darstellt. In eíner Rómer Meldung betont das Blatt, dass achon die Tatsáche des kinisterbesuches, des ersten, den ein ungariseher Aussen-minister nach dem Wcltkriege Belgrac abstattet, die Tracweite des '.Vandels zeigt, Öer sieh auf dem Balkan vollzogen hat. Durch die Unterzeichung eines ungarisch-jugoslawischen Freundschaftsvertarages soll der Graben aUsgefüllt werden, der zwischen den beiden Staaten bestand. R-.ímische politische Kreise - so shareibt das Blatt weiter • erklaeren, dass man in Rom dem Besuche Gráf Csákya in Belgrád mit der gebotenen Zurückhaltung, gleichzeitig aber mit Sympathie entgegen­tritt, da eí in den Rahmen der Bsfrie dungsarbeit im Sinne der Achse hineinfalle. Jcder Fortschritt in der Annaeherung zwischen den beiden Laendern könne in Rom nur mi.t__^rősster Befriédigung beerüsst werfler.*

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