Házi Tájékoztató, 1940. augusztus

1940-08-29 [1938]

Oh E/E % Genf, 29.August./Magyar Távirati Iroda./ Die aus Bukarest datierTgMeldung der United Press .wo nach ' der rumaenische Minister des Aeussem eine russische No te erhalten habe. derzuf olge Ru3slaiid für den Fali,dass Rumacnien irgcndwclchc Territorien an Bulgarien oder an Üngarn abtretea wüade, sich gezwungen sahe,über " dea *anm der Karpathen zu marschieren. - -wird von den ernstoren Schwei-' zer Blaettern nur durch den "Bund" una den "Journal de Geneve" gebracht. Die Bukarester Meldung der United Prés3,wonach ungarische Flugzeuge Bőmben auf fééworfen haetton, -wird von der"Gazette de Jjausanne f, gebracht. Die Ga.zette de Lausanne bringt auch die Buka ­rester Meldung der United Press,wonach Rumacnien einen Protest gegam dieses Bombardement eingelegt hat e V^émÁA^ Der"Bund* una die "Gazette de Lausanne" bringen die Bu­dapester Meldung der United Press,wonach dio Prossezoasur in Üngarn wioderoingoführt wurde 0 " Ch E/E ML Genf, 29.August ./Magyar Távirati Iroda./ Die gesamte Schweizer Presse hcfasst sich mit dea ungarisch­runn.enischcn Verhandlungen und den diosbozuglichen Wiener Besprochurgen. Der "Bund* bringt einen Budapcstor Leitartikel über "Die rumaonis ch-ungarische Spannung". Es hei3st dariniWachrend Ungam für die Münchncr Besprechungen einen pósitiven Vorschlog-íür eine Grenzziehung den Rumaenen überreichen lioss.hat sich die Antwort Rumaeniens ledig­lich auf einen Bevölkcrungsaustausch bezogeinu Wachdem von rutnaenisener Seite keine Antwort auf den ungarischen Vorschlag; einer neuen Grenze au erhalten war.wurden die Verhandlungen abgobrochen. In die ser cí .­Situation stelltc sich die Frage nach der Haltung der Aehscnnaecht e,die ja Ungarns Rechtsansprúch auf eine baldige Regeimig der Grenzfrage nara­lisjch und mit Zusagen unterstützt habén. Von unganscher Seite ist Berlin, níie Rom über alle Phasen der Besprediungen unterrichttet wordeai ./ibér man scheint es dprt vermieden zu habén, offiziell auf die Rumaenen "einen Drück auszuüben,der dem sachlichen Innalt der Műnchner Besprechun­gen,so wie er sich für Üngarn darstellt,entspraeche. In einer Berliner Privát de pesc he der Basler Nachrichten" beruft sich der Berichterstatter auf das deutsche offizicse Qrgnn,di e Deutsche Diplomatisch-Politische Korrespondenz.';,die ausdrückgich d&rlegt, der Ausgangspunkt der Lösung'der traíjsylvanischen Frage könne meder das tausendjaehrige Reicn,wie es von den Üngarn ino Feld geführt worden, nockraber der Statusquo sein,wie er durcíi Trianon geschaff en worden ist. Mit der Hervorhobung dcssen^von Deutschland und Italien werde eine alsbaldigc Einigung zwischen Üngarn und Ru­maenion als eine "ouropaoischo Notv-jendigkeit n angosehen,werde von den autorisierten Instanzen das Konferenzprogramm dahin erlaeutert, dass im Sinne der bisher schon aufge3telluen Theae "Gerechtigkeit" und Biliigkeit* die Beteiligten attgohaltén werden würdea, eirc Lö­sung zu finden,zu welchem Zwccke von ihnen gewisse Richtlinien ange­nommen werden sollen.

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