Házi Tájékoztató, 1940. február
1940-02-01 [1932]
Ch. Iá/X Wa, G e n f . 1. Február ' Agyar Távirati Iroda/ ft /l Die Neue'Zürcher Zelt'ung VerSffentlicht eine Mol- ' dung ihres Budapester Berichterststtere. wonach das Blatt "Magyaróra szál" versionért, die Aussenpolitik finde im Land keine Opposition und das gesamte Auslandv^e^enüber Ungarn freundsch-^ftlich gestimmt . S&T) -.*-•Gli Lá/Y & e n f , 1. Februái /Magyar ^ávirati Iroda/ " Der Bund bringt einen Leitartikel über die "Hochapannun?? B der Bal kaikonf erenz aus der Foder seines Budapester Béri chterstatters. /Der Artikol ist ' vom 24. Január datiort./ Im Artikel hcisst es u.a.: rr - Der Anfang "Február zusanmontretonden Kpnforonz • dos Balkan bundcs komrot oino Bqdcutung zuj dio kaum zuwbafchatzen st. Der'Balkanbund.ursprunglich als Ma^cjt in st rumont gegon die Royisionsansprüche Bulgarions erdacht, wurdc in 1934 gegründot und soll jetzt um weiterc 5 Jahre verlangcrt wordon. Houtc worden die Rcvisionsan sprüchc Bulgarions in ganz aöderer Woiso akut, als vor 6 Jahren.Diö Vcrtandlungcn des jugoslawischen <*ussonministers und amistcrprasidenton mit fusson minis tor Gafcncü ziclon auf dic übcrbrückung dor Spannung zwischon ^ngarn und Rumanion ab. ^'ahrsckoinlich "dUrito dor Vcrsuch" einer Intspannung zwischon Rumanion und Ungarn . — \ ^uf gcbartl auí dem unga rischon^Mindostprogramm de-r sogonan*on "HoingreloTrovTsTörí* an dor ung-: nschen ustgrenz%. Sin Landstreifen, dor früher nicht einmal zu Siebenburgon gozáhlt wurdo, und dor ctwa durch eine Linie zwischon den Beiden Stádton Szatmár und -rad abgegrenzt wirdfíast eine übervdegende Mohrhoit r-iner ufiggnscher Bevölkerung aufwei3t # hatle niemals auf Grund des National it&tenprínzips an Rum&nie^ kommen dürfen, Bine Umsiedlung der dortigen ungarischen Minderheit würde auf die geringsten Schwierigkeiten stossen. Das Mindeste, was ru verlangen ist, ware eine verpflichtende, mit einem Akt symbolischer Ubergabe verbundeno Zusage Rumaniens, dass öiesa'unbestrittűne magyaricchcrGrenzstreifen bei Friedensschluss wieder an Ungarn zurückrallt, so-^ie die Sicherung der Lebersrechte der ungarischen lólnderheiten im übrigen Rumanien. Das wáre für ung?m der Kpufpreis für die Stillhaltung in seinem Kevisionsansprüchen gegenüber ^umanien, die ja viel wexter gehen; Itali en syropatisiort start mit Ungarns Revisionswünschen und Rum&nien legt auf Roms Sicherung grösstes Gewicht, Was in Russland vorgeht, , nuss vollends nachdenklioh stimmen. ín- solcheni Zusammenheng gewinnt der eindringlicheY-'" " . den der offiziőse Pester Lloyd am Sonrtag an die rumamsehe Adresse gerichtet hatéin besonderes Gewicht. i$*>xr</ HMA, 9Afttikzl, In Budapest kar.n man umxso ruhiger dem Brgebnis entgegensehon, als man mit oefriedigung feststellt, dass in der Presse der lestm&chte die ungarische Aussenpolítik heute viel mehr verstandnis findet, als etwa bis zum ^usbruch des grossen Konfliktus, offénbar nicht zuletzt darum, weil man auch in Paris und London eine üusdennung der Frontén auf diessfc* Teil Suropas nicht wünscht. _ _ m i n