Házi Tájékoztató, 1929. január-március
1929-01-11 [1905]
p § P á r i s, január 11./Magyar Távirati Iroda/ Az ik Action Prancaise jelenti, hogy Horthy kormányzónak a lengyel köztársaság elnökének fia nyújtotta át a Penár Sas-rendet. p § P á r i s, január 11./Magyar (Távirati Iroda/ A mai lapok közlik Láváinak tegnapi cáfolatát és de Monzie marseillei táviratát, amelyben szintén rendkivül erélyesen cáfolja az Ami du Peuple tegnap-, vádjait. Az Ami du Peuple azzal a megjegyzéssel közli a caio. atokat, hogy holnppi számában részletesen nyilatkozik a cáfolatok értékéről. A Liberté tegnap esti cikkére válaszolva Herriot is erélyesen cáfolja Hanau a : szonynak 6llene irányúié gyanúsítását.. , . Belgrád, 11. Január. Aiener Amtliche Nachrichte nst elle/ Die Auihebung der Verfassung und die Abschaffung des Parlamentes in Jugoslawien, dessen Volk Jahrzehnte hindurch erbitterte Kaempf e fiir die ürlangung der modernen politischen Rechte geführt hat, wurde nicht nur ohne ii'iderspruch, sondern vielfach mit offen zur Schau getragenen Begeisterung aufgenommen. űiese auffaellige árscheinung hat im Auslande naturgemaess Verwunderung erregt, zumal sich geráde Serbien durch seine verfassungskaempfe unter der Dynastie Obrenowitsch die Svmnathie der demokratisch gesinnten grossen Nationen erworben hat. Unter den zahlreiíhen Grundén, welcne das jugoslawische Volk veranlasst habén, dem staatlichsn Umsturz zuzustinmen, steht an erster Stelle der Umstand. dass die beispeillose Gewissenslosigkeit einer grossen Zahl der Volksvertreter, wélen e sich vielfach auf korruntive Veise das Abgeordnetenmandat erschlichen hatten, im Volke einen"f iderwillen gegen das fast vollkommea diskredi ti ette Parlament hervorgerufen hatten. Die haeufigen Par lamen tswahlen hatten zur Folge, dass die Wanlagitation immer wildere Pormen mmm. annahm und dass das geistige und mcralische Niveau der Volksvertretung staendig in Abnahme begrifien war. Schliesslich heten die Sitzungender Ejskkimlxfcta Schkupstina nur mehr das haessliche Bild mister Kheipszenen, wobei sich die Volksvertreter der unflaetigsten Ausdrücke bedienten. Die Parteifíihrer, die,sofern sie, wie der geistig abnormale Stenhan Rad itsöh, nicht selbst diesen abstossenden Ton m. sich angeeignet hatten, hatten jede Gewalt uber die unbotmaessigen T; 'itglieder der Partei verlcren und die ganze Poiitik der einzelnen Parteigruppen beschraenifce sich darauf, einen möglichst starken Einfluss gegenuber aer Partei zu besitzen. Der zweite Grund ist die sehr wichtige Tatsaehe, dass viele Abgeordnete nicht auf Grund des freien r, illens der •'•'aehler, soniem auf Grund unorlaubter I/iachinat ionén der behördlichen Organe Sitz und btimme im Parlament erhielten. Die auf , die se rr eise zusammen§e set ze Schkupstina hatte weder den Miien, noch die liignung dazu, wichtige polit isehe und insb esőn dere volkswirtschaf tliche Problemezzu losen. /Portsetzung felgt./