Házi Tájékoztató, 1928. január-február

1928-02-25 [1902]

:: B e r 1 i n , 2f.Februar /Ung.Tel .-Korr .-Bureau/ Die kcmmu­nistische Bote Fahne mein-, der Ausgang der Kontroverse \vt,rde ein lehrreicher iratidmesser dor Kraefteverhaeltnisse sein. England und Italien * isteben mit Deutschland hinter Ungarn, Frankreich hinter der Tschechoslowakei. Das einzige Blatt, das gegenüber saemtliehen Organen der Berliner Presse die " r arha engung einer Imvestigation fordert, ist der sozialdemokra­tische Vorwaerts. Er führt unter anderen aus: Ungarn hat etwasxgetan, was bei anderen laendern etwas durchaus legales wäere und nur bei den Besiegte^"" etwas Verbotenes, weil vertragswidrig ist. . '< Dabei ist Ungarn erwischt werdend und nat sich ungeschickt heraus­zuschwindeln versucht, ja es hat versucht dem Volt-erbund auf der Nase : he­rumzutanzen. Die Versteigerung hat den Verdacht vermehrt, die '"äffen kannten alsbald 'wieder in durchaus brauchbarem Zustande ihren Weg zu dem unbekannten Adressaten finden. Frankreich fordert eine Untersuchung und wirbt bei Deutsch­land lebhaft um Unterstützung. Die Antwort der deutschen Rechtspresse ist mehr frostig. Hier bricht das Gefühl der Solidaritaet Xer besiegten Staaten durch. Man kann für diese Gefühle Verstaendnis haben unk wird doch zum Er­gebnis kommenX őass es für Deutschland unmöglich ist, sich mit Ungarn zu solidarisieren. Ungarrhß Vertragverletzung liegt offen zu Tage, Deutschland aber als Ratmacht hat dafür zu sorgen, dass die Vertraege respektiert werden. Es kann nicht den 'Schutzherrn über ein Land spielen, das es.mit seinen Verpflichtungen weniger ernst nimmt, ohne den Verdacht auf sich zu laden, es verfolge selbst die gleichen Plaene. Deutschland war im Jahre 19£3 so vernünftig, nin italienisches Angebot auf Belieferung mit Waffen abzulehnen Die Ungarn waren so töricht, auf dieses zweifelhafte Geschaeft einzugehen. Deut sohl and.-hat keinen T^rund für Ungarn die Kastanien aus dem Feu^r zu holea. In einem Wiener-Bericht des Blattes über die Versteigerung heisst és: Schliesslich kauften ungarl sehe Ei senhaendler das Material, die nachher sagten őass ihnen jedenfalls die Gewehre von der ungarischen Regierung wieder abge­nommen' werden würden.Es sollen auch wichtige Gewehrbestandteile vor der Zer­störung beseitigt worden sein. Die Berliner Börsenzeitung führt aus: Die Aktion zur Erweiterung der ! Stellung des Völker bundrat es wurde jedenfalls zu einer grundsätzlichen Umgestaltung des Volkerbundrates führen und im Gegensatz zu dem leitenden Prinzip aller Volke rbundsr.rbe iten stehen, nachdem grundsätzlich für . alle Massnahmen und Beschlüsse des Rates eine Einstimmigkeit erforderlich ist. P_ § P á r i s , február 25. / Magyar Távirati Ircda/ A Quotidien cikke szerint most már nemcsak arról van szó, hogy a magyarországi fegy­verkezéssel kapcsolatban bizottságot kcldjenek ki, hanem arról is, hogy Magyarország egész^állsáfoglalását január l.-e óta vizsgálat alá vegyek, mert ez a viselkedés gyanús és szemtelen. A fegyverkezésekre vonatkozó nyomozóbizottság kiküldése nélkülözhetetlen, de a tanácsnak nehéz feladata lesz erre vonatkozó határozatot hozni, mert Horthynak és Eethlennek pretek­toraik is vannak másfelei azonban ennek a határozatnak meghozásától függ a^nepszoyetseg tekintélye, amely népszövetséggel szemben a magyar kormány minden udvariasság nélkül bánt el.

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