Kenyeres István - D. Szakács Anita - Mihály Ferenc: Magyaróvár Tanácsának Törvénykezési Jegyzőkönyvei az 1581-1582. években (Győr, 2012)

D. Szakács Anita: Rats- und Gerichtsprotokoll des Marktfleckens Ungarisch Altenburg 1581-1582

herabkhunfft auß zallen, nun hette er dasselbe nit gethann, sonndern das gelt so er vmb die verkhaufftfen] oxen eingenumen, annderswohin verwendet vnnd weillen inne der Allfedig von deme er die oxen erkhaufft ohne vnnderlaß betrieget vnnd mit embssigen flechen vmb seine bezallung beclagt, wellicher verhaissen wann er inne bezalle, funfvnndachzig taller an der summa nachzulassen, so habe er lestlichen Micheln Pairn, fleuschhackher vnnd burger zu Neusidl am See, dahin bewegt, das er zu Wienn siben hund[er]t taller auf interessé aufbracht, vnnd haben also denn Allfedgi abgefertigt, der ime alß dann die bemelten derwegen verhaißnen fünffvnndachzig taller geschenckht. Wie inne beclagter nun hernach bezalt, so habe er ime die fünffvnndachzig taller innen behalten. Bittet derwegen dem beclagt[en] aufzulegen ime sein völliges guet zuezestellen. Darauf beclagter Naigdt Michäl fürgebenn, der Alfedi habe ime die fünfvnndachzig taller sollicher gestalt zuegesagt, er wolt ihn auch woll bezalt haben, aber er habe mit der bezallung so palt nit aufkhumen mügén. Ist hiemit durch richter vnnd rath zum beschaidt gebenn, die berüerten fünffvnndachzig taller gebiern dem Horbat Georgen, alß ein nachgelassen guet, weillen er des Alfedig abkhauffer vnnd bezaller gewesen, pillich, derhalbenn solte sy Michäl dem clager zu gericht erlegen, hat er alßdann in annderweeg verere sprich stehen jme dieselben vnnd gleichsfals fürzunemen beuor. Act[um] denn 17 octob[ris] [15]82 ist[en]. 125. (1.161.r.-161.v.) In der schuldtsachenn derwegen sich Naigdt Michäl burger vnnd hanndlßmann alhie clagern ainß, wider Frenz Istuan auch burger vnnd hanndlßmann daselbsten, annderstailß beschwerth, belanngente, beclagter sey verschiner zeit sein hanndtgeseel gewesen vnnd also vmb viech so sy einem Allfedi abkhaufft ain hundert zwainzig taller schuldig bliben, derwegen er ime die mitzallung aufzulegen begert. Dargegen Frennz Istuan fürbracht, er sey ja auf ein zeit zu zwayhundert vnnd dreizehen oxen sein clagers hanndtgesell gewesen, aber das ist schon bezalt, vnnd sey ime khainen haller schuldig, zu deme so ist die Sachen beim herrn handt grafen in Wienn anhengig vnnd ime destwegen ein summa gelts verbotten worden, daselbsten er austrags erwartten müege, khünde er aber erweisen das er imß schuldig, so sollen sy an der geltschuldt so er ime laut schuldtbrief vnnd vber tausent taller schuldig ist, abgezogen werd[en]. Geben hierauf richter vnnd rath zum beschaide, zumfahl sy sich in Wienn vor herrn hanndtgraffen, an denn ime, auf begern ein gerichtlich schreiben geben werden solle, nit vergleichen khünen, vnnd geben was sy aneinander zuthuen, so sollen sy mit iren verern notturfften bey gericht fürkhumen, vnnd weittern abschiedt erwartenn. Actum denn 17 October anno zwayvnndachzigistfen], 126. (I. 161.v.-162.r.) Mair Anthall burger alhie, hat an heut dato vor gericht wie preuchig sein behaußung zuuerkhauffen ornndlichen außgefailt. Actum denn 17 octobfris] zwayvnndachzigistenn. 142

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