Handels- und Gewerbs- Almanach 1842

Handels- und Gewerbs-Almanach 1842. - I. Theil - Königliche Freistädte, Städte, und privilegirte Märkte Ungarn's, Croatien's und Slavonien's

— 490 — Mit Schnitt- und Eisen-Waaren. Herr Sírra Konstantin, zugleich mit Specerei. — Sírra Georg, mit Eisen- und Geschmeide-Maaren. — Mihailowich Johann. Herr Petrowich Theodor. Mit gemischten-Waaren. Herr Bakalowich Andreas. — Boshnyák Stephan.-á Christich Slawus. — Despotowich Gregor. — Jgnjatowich Ignaz. — Jwanowich Georg's W. — Markowich Basil. Mihailowich Georg. Herr Mossitowich Gregor. — Pakich Paul. — Romanowich Paul. — Plawschich Nikolaus. — Staich David's Witwe. — Stepancscwich Gabriel. — Theodorowich Theod/ — Wukashinowich Peter. Seben. Bibén (Szebény, Cibinium, Sadinow), eine der kleinsten königlichen Freistädte Ungarns, am Flusse Torissa, eine Post von Epe- rieS und 3 Posten von Caschau entfernt, mit beiläufig 3500 Einwohner im Saroscher Komitat. Hier ist ein Piaristen < Collegium, ein k. Gymnasium nebst einer Rational - Hauptschule, und eine evangelische Schule. Die Lage der Stadt ist sehr angenehm, denn überall er« blikt man Felder und Wälder der sanftesten Mischung. Neben den Borstädten, welche an Größe die Stadt übertreffen, na­he am Stadtgraben, fließt an der Abendseite die Torissa, welche den Einwohnern viele Vortheile gewährt, und nebst einer PiaristenMühle auch eine Papiermühle treibt. An dieser ist ein Kanal aus der Torissa durch die obere Vorstadt und durch die Stadt selbst geleitet, welcher eine Gasse auf der untern Vorstadt bewässert, und sich sodann wieder mit der Torissa vereinigt. Hier werden vortreffliche Zwetschken in den angenehmen Garten, die fast hinter jedem Hause zu finden sind, gedörrt. Der hiesige Handel mit Branntwein, welcher aus Korn und Zwetschken gebrannt wird, ist blühend; übrigens nähren sich die Einwohner doch meistens von Ackerbau und Handwerken. — <5djatanncJ) ©tepfyan, mit ?ant>eöprofeufteiu

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