Folia historica 13
Temesváry Ferenc: Fejezetek a Magyar Fegyvergyár történetéből VI.
Ungarns Eintritt in den 2. Weltkrieg brachte 1941 für die Fabrik nicht den erwünschten Aufschwung. Der Zivilumsatz erhöhte sich von 11,1 Millionen auf 13 Millionen, demgegenüber ging der netto Rüstungsumsatz zurück. Der Zuwachs des Umsatzes von Zivilwaffen war auch nicht besonders bedeutend - von 460 000 Pengő des Jahres 1940 auf 1 060 000 Pengő. Auch dieses Resultat wurde in erster Linie nicht durch die Herstellung, sondern durch Reparationen, bzw. durch Lieferung von Endprodukten erzielt. Das Ärar machte Ende des Jahres 1940 eine Bestellung bei der Waffenund Gerätefabrik im Werte von 17 600 000 Pengő, diese wurde 1941 mit 27 300 000 Pengő erweitert. Von der gesamten 44 900 000 Pengő wurden 1941 nur 17,5 Millionen fakturiert, auf das nächste Arbeitsjahr wurde eine Bestellung im Werte von 27 400 000 Pengő übertragen. Die ausländischen, hauptsächlich deutschen Verpflichtungen machten 34 100 000 Pengő aus, davon wurden 6 6 Millionen abgeliefert, für das Geschäftsjahr 1942 blieben also Bestellungen im Werte von 27,5 Millionen, den inländischen Rückstand einbezogen: 54 900 000 Pengő übrig. Die Tatsache war also nicht, dass es an Bestellungen mangelte, sondern haupsächlich, dass die durch Rohstoffmangel beschränkten Möglichkeiten nur bestimmte Teile des riesigen Maschinenparks beschäftigen konnten. 215"