S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 45/2. (Budapest, 1984)

Ruhelage etwas vor, er reicht bis zur Basalöffnung des Penis nach vorne, dort ist er mit einer horizontal liegenden Chitinplatte verbunden, an deren Basis ein grosser Chitinstachel steht, der von unten und hinten besehen rechts an der Wurzel des Ductus ejaculatorius entspringt und sichelförmig nach linken grkrümmt ist. Es liegen 3 cf, der Holotypus und 2 Paratypen, vor. Der Holo- und ein Paratypus wurden in Sese in der West-Region am 17.6.1949 als Luftplankton gesammelt, der 2. Paratypus in Banda Nkwanta in der Zeit vom 5. bis 8.9.1965 am Licht erbeutet. Ein Paratypus wird in meiner Samm­lung verwahrt. Euconnus blcornipenis sp. n. Mit E. seseanus verwandt, gekennzeichnet durch sepiabraune Färbung, schlanke Gestalt, kurze, scharf abgesetzte, 4gliederige Fühlerkeule, kleinen, rundlichen Kopf mit flach gewölbten Augen, seitlich schwach gerundeten, gestreckten Halsschild und länglichovale, schlanke Flügeldecken. Länge: 1,10 mm, Breite: 0,50 mm. Sepiabraun, fein, gelblich behaart. Kopf klein, von oben betrachtet gerundet-viereckig, mit grossen, flach gewölbten Augen und feiner, an den Schläfen und am Hinterkopf steif abstehender Behaarung. Fühler kurz, mit scharf abgesetzter, 4gliederiger Keule, diese wesentlich kürzer als die Geissei, die beiden ersten Fühlerglieder gestreckt, 3 bis 7 klein, breiter als lang, 8 3mal so breit wie 7, 9 und 10 noch breiter, alle 3 quer, das gerundet­kegelförmige Endglied so lang wie die beiden vorletzten zusammen. Halsschild etwas län­ger als breit, nahezu konisch, auf der Scheibe schütter, an den Seiten dicht und struppig ab­stehend behaart, vor der Basis ohne Grübchen. Flügeldecken länglich-oval, seitlich schwach gerundet, wenig gewölbt, zusammen schon an der Basis etwas breiter als der Halsschild, rauh punktiert und anliegend behaart, mit sehr kleiner, grübehenförmiger Basalimpression und kurzer Humeralfalte. Flügel voll entwickelt. Penis (Abb. 44) dünnhäutig, aus einem etwa so langen wie breiten Peniskörper und einem an der Spit­ze schwalbenschwanzförmig gegabelten Apex bestehend. Operculum wesentlich kürzer, aber breiter als der Apex, quer rechteckig. Aus dem Ostium penis ragt ein dickes Rohr, der Ductus ejaculatorius nach hinten heraus. Er wurzelt im basalen Drittel des Penis, vor ihm liegt quer ein Chitinbalken, der von oben und hinten bese­hen links aussen knieförmig abgebogen und nach vorne geknickt Ist. Er ist am mediobasalen En­de ambosförmig verbreitert. Rechts neben dem Ductus ejaculatorius liegt sagittal orientiert ein dicker Chitinbalken, der distal im Bereich des Ostium penis zu einem stumpfen Zahn verjüngt ist.Parameren dünnhäutig, mit je 2 terminalen Tastborsten versehen. Es Hegt nur der Holotypus ( cf ) vor, der in Banda Nkwanta in der Zeit vom 1. bis 4.9.1965 am Licht gefangen wurde. Abb. 44. Euconnus bicornipenis sp.n. - Penis in Dorsalansicht Euconnus parabicornipenis sp. n. Von E. blcornipenis äusserlich durch etwas bedeutendere Grösse, längere Fühler mit unscharf abgesetzter, 4gliederiger Keule und schon an der Basis zusammen wesentlich breitere Flügeldecken im Vergleich mit dem Halsschild verschieden.

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