S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)

der Typen stellte sich heraus, dass sowohl thoracica Stephens als auch maxillosa Stephens jüngere Synonyme zu rufipennis Paykull sind. A. pallescens : Bei der Überprüfung der 11 Syntypen dieser Art, die sich am Zool. Mus. Ber­lin befinden, stellte sich heraus, dass die Art lediglich auf unreife Stücke begründet ist, die ver­schiedenen Arten angehören. Es befinden sich in dieser Serie 3 Exemplare von rufipennis , 3 Exem­plare von dubia und 5 Exemplare von bicolor . Das genaue Studium der Originalbeschreinung ergab, dass diese am besten auf rufipennis passt. Deshalb wurde von den 3 Tieren die zu rufipennis ge­hören 1 cf als Lectotypus festgelegt, was zur Folge hat, dass pallescens Schmidt synonym zu rufi­pennis Paykull ist. A. scita auct.: Die 7 Exemplare aus Dumfries die RYE als scita deutete, konnten ebenfalls untersucht werden. Dabei zeigte sich, dass die Tiere nicht zu scita sondern zu rufipennis gehören. A. clavicornis : Der Holotypus dieser Art befindet sich am Bolton Museum. Die Überprüfung dieses Typus ergab, dass die Art in die dubia-Gruppe zu stellen ist. Nach der Untersuchung der Typen der dubia-Gruppe zeigte sich, dass clavicornis Rye synonym zu rufipennis Paykull ist. L. algirica auct. und dubia auct.: Die Überrüfung von Tieren, die DONISTHORPE als " algiri­ca " bestimmte, ergab, dass diese zu rufipennis gehören. Bei der von STRAND 1957: Tafel 2, Abb. 20 und ALLEN 1965: 182 als dubia gedeuteten Arten handelt es sich ebenfalls um rufipennis . Leiodes tarsatula sp. n. (Abb. 318-321) Holotypus cf: Caucasus: Lomis-Mta. leg. KÖNIG (coli. DAFFNER). - Paratypen: Caucasus: Geok­Tapa, leg. SCHELKOWNIKOW, 1 cf (MP); Araxesthal, leg. LEDER-REITTER, 1 cf (MP). Länge 3-3,3 mm. Körper langoval, gelb-rotbraun, Fühler gelbbraun, Keule sehr schwach angedunkelt. Fühler langgestreckt mit schwach abgesetzter Keule, Endglied der Fühler nur wenig schmäler als das vorletzte (Abb. 320). Kopf fein und dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten. Halsschild kräftig und dicht punktiert, 2 mal so lang wie breit, in der Mitte am breitesten und von dort nach vorne und hinten verengt, Hinterecken breit abgerundet, Halsschildbasis beiderseits leicht eingebuchtet. Flügeldecken langoval, Seiten von der Schulterbeule bis hinter die Mitte fast gerade, Punkte der Hauptreihen kräftig und dicht stehend, Zwischenräume fein und weitläufig punk­tiert, Seiten und besonders die Spitzenhälften der Flügeldecken deutlich und dicht weissgelb behaart. Vorder schienen zur Spitze 2, 5-3 mal so breit wie an der Basis. Letztes Glied der Hintertarsen deutlich kürzer als das vorletzte (Abb. 321). Mittelbrustkiel-Typus: A. Männchen: Innere Apikaiecke der Hinterschenkel in einen kurzen Zahn ausgezogen, Hinter­schienen lang und fast gerade (Abb. 321). Aedoeagus (Abb. 318 und 319) 0,65-0,68 mm. Diese interessante neue Art ist leicht an dem auffallend kurzen, letzten Hintertarsenglied zu erkennen. Dieses Merkmal kommt nur noch bei macropus vor, von der sie sich aber leicht durch die viel schwächere FUhlerkeule und das nur wenig schmälere Endglied der Fühler unter­scheiden lässt. Leiodes bicolor (Schmidt), stat. n. (Abb. 322-325) Anisotoma bicolor Schmidt, 1841: 170-171 (Lectotypus cf : Europa bor.; ZMB). Liodes subglobosa Reitter, 1884: 100 (Holotypus cf : Bohemia, Brandeis a/E., leg. Skalitzky; NMP), syn. n . Liodes baicalica Reitter, 1901: 69-70 (Holotypus cf : Transbalkalien, leg. Leder; UNMB), syn. n . Liodes brunneicollis J. Sahlberg, 1903: 10-11 (Lectotypus cf : Sibiria or., leg. Sedakoff; ZMUH), designiert durch Strand. - Strand, 1957: 119-134. Liodes rubiginosa ab. obscura Fleischer, 1906: 132 (Paratypus 2 : Halizia, leg. Reitter; UNMB; nec Anisotoma obscura Fairmaire, 1858). Liodes rubiginosa v. obscurior Jacobson, 1910: 619 (nom. n. für obscura Fleischer), syn. n . Liodes slnuatlpes Pic, 1926: 327 (Holotypus cf : Egypte, Gebei Abon Rouache, 27.12.1924, coli. Alfieri; MFM), syn. n . Liodes slbilial Schatzmayr, 1946: 94-95 (Holotypus cf : Meadi Egitto, 28.1.1935, leg. W. Wittmer; MCM), syn. n . Liodes pseudodubia Hlisnikovsky, 1964: 175-177 (Holotypus cf : Afghanistan, Kuschk; NMP), 3,yn. n .

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