S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)

Länge: 2,2-4 mm. Körper langoval, gelb-rotbraun, oder Flügeldecken gelbbraun.Kopf, Halsschild, Flügeldeckennaht und Seiten schwarzbraun, Beine und Fühlergeissel gelbbraun, Fühler­keule angedunkelt oder schwarz. Fühler langgestreckt mit kräftiger Keule, Endglied der Fühler deutlich schmäler als das vorletzte (Abb. 212). Kopf fein und dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten. Halsschild fein und dicht punktiert, 2x so breit als lang, in der Mitte am breitesten, Hinterecken einen deutlichen rechten Winkel bildend, Halsschildbasis beiderseits deutlich einge­buchtet (Abb. 215). Flügeldecken langoval in der Mitte am breitesten, Punkte der Hauptreihen kräf­tig und dichtstehend, Zwischenräume sehr fein und weitläufig punktiert. Vorderschienen zur Spitze etwa 3x so breit als an der Basis. Äussere Apikaiecken der Hinterschenkel bei beiden Geschlech­tern in deutliche scharfe Zähne ausgezogen (Abb. 213 und 214). Die einzelnen Glieder der Hinter­tarsen distal deutlich konisch erweitert. Mittelbrustkiel-Typus: A. Männchen: Äussere und innere Apikaiecken der Hinterschenkel in grosse spitze Zähne aus­gezogen, Hinterschienen ab dem basalen Drittel in flachem Bogen nach innen gekrümmt (Abb. 213). Aedoeagus (Abb. 210 und 211) 0,63-0,94 mm. S. polita : Ein weiblicher Syntypus dieser Art, der sich am Brit. Mus. London befindet, wurde als Lectotypus festgelegt. STEPHENS berichtet 1829b: 174, dass er dieses Stück aus MARSHAMs Sammlung bekam, und es handelt sich zweifellos um einen Originaltypus von Silpha polita . Bei der Untersuchung dieses Typus stellte sich heraus, dass die Art mit calcarata Erichson, 1845 iden­tisch ist. Also hat polita Marsham, 1802 als älteres Synonym Vorrang. Folgende beschriebene Arten und Variationen stellten sich bei der Untersuchung der Typen als jüngere Synonyme von polita Marsham heraus: calcarata, bedeli , calcarifera , nigrescens, sub­sulcata , luteicornis und subterranea. Bei folgenden hier in der Synonymie angeführten Arten sind die Typen nicht mehr aufzufinden und gelten somit als verschollen: maritima , succinea, picta , geniculata , flexuosa und rufic omis . Die Typen dieser Arten befinden sich nicht in den Kollektionen ihrer Autoren und auch nicht an den Museen, an denen die betreffenden Kollektionen aufbewahrt werden. Da es sich hier meist um Arten handelt, die im vorigen Jahrhundert beschrieben wurden, dürften diese Typen auch kaum noch an anderen Orten aufzufinden sein, da diese wie damals üblich nicht gekennzeichnet sind.Die meisten dieser Arten wurden jedoch bisher schon als Synonyme von calcarata Erichson = polita Marsham geführt, und hier sollte man sie auch belassen, um die Synonymie nicht weiter zu beun­ruhigen. Leiodes major (Portevin) (Abb. 216-220) Liodes major Portevin, 1926: 76 (Holotypus ? : India, Kaschmir; MP). - Hatch 1929: 22 (Leiodes ). Liodes longispina Portevin, 1932: 664-665 (Holotypus c?: India, Simla, leg. Grouvelle; MP), syn.n . Verbreitung: Indien, Pakistan: Naran, Khagan, 2370-2750 m, 22.6.1977, leg. WITT MER & BRANCUCCI, 1 cT (NHMB), 1 o (coli. DAFFNER). Länge 3,5-5 mm. Körper langoval, gelb-dunkelrotbraun, Fühlergeissel und Beine rotbraun, Fühlerkeule meist leicht angedunkelt. Fühler langgestreckt mit kräftiger Keule, Endglied der Füh­ler schmäler als das vorletzte (Abb. 218). Kopf fein und sehr dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten die oft zusammenfliessen. Halsschild fein und dicht punktiert, 2 x so breit als lang, Seiten vor der Mitte zur Basis gerade und kurz vor der Basis am breitesten, Hinterecken scharf rechtwinkelig, Halsschildbasis beiderseits sehr deutlich eingebuchtet (Abb. 220). Flügeldecken langoval in der Mitte am breitesten, Hauptreihen fein und dicht punktiert, Zwischenräume sehr fein aber dicht und sehr deutlich punktiert, in den abwechselnden Zwischenräumen mit zahlreichen grösseren Punkten. Vorder schienen zur Spitze 3 - 4 x so breit als an der Basis. Mittelbrustkiel­Typus: B. Männchen: Vorder- und Mitteltarsen leicht erweitert. Hinterschenkel in der Mitte leicht gewinkelt, innere Aplkalecke in einen grossen stumpfen Zahn ausgezogen, Hinter schienen sehr lang leicht doppelbuchtig gebogen, am äusseren Ende der Hinterschienen befindet sich bei grossen cT ein langer bedornter Zahn (Abb. 219), der aber bei kleinen cf fehlt. Aedoeagus (Abb. 216-217) 1,44-1, 56 mm. L. longispina : Die Untersuchung des Typus dieser Art, der sich am Mus. Nat. Paris befin­det, ergab, dass longispina lediglich das cf von maj or ist. Aus diesem Grund ist longispina Porte­vin als jüngeres Synonym zu major Portevin zu stellen.

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