S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)
München, Gr.Hesaelohe, coll. IHSSEN, 16.6.1910, 5 cf, 2 .$) (ZMB), 17.6.1910, 1 cf (coli.DAFFNER); Austria-Nordtirol: Unterinntal, leg. KNABL, 18.7.1913, 1 g! (TLFI), 1 cf (coli.DAFFNER), 31.7.1913, 1 Ç> (TLFI), 23.8.1913, 2 gj (TLFI), 20.7.1914, 3 cf, 1 g! (TLFI), 16.9.1914, 1 cf (coli. DAFFNER), 3.7.1915, 2 cf, 3 o (TLFI), 31.7.1915, 1 cf (coli. DAFFNER), 7.6.1916. 1 g (TLFI), 12.7.Í916, 1 g (TLFI), 5.8.1916, 1 g! (TLFI), 22.6.1935 1 cf, 1 5>, (TLFI), 14.7.1937, 1 oj (TLFI), 1 cf, 1 oj (coli. KAHLEN), 21.7.1937, 1 <? (coli. DAFFNER), 23.8.1937, 1 Cj (TLFI); Innsbruck-Ampraaa, Innufer, 27.6.1926, leg. WÖRNDLE, 1 cf (IZUI); Weiasenbach-Lech 20.6.1939, coli. IHSSEN, 1 g (ZMB); Tirol, leg. REITTER 1 cf (UNMB); Lechtalgebiet-Forchach, 26.-29.7. 1943, leg. DORN, 4 cf, 2 g (ZMB) 5 cf, 1 $! (coli. DAFFNER); Forchach, Lechufer, 29.7.-13.8. 1941, leg. KOFLER, 5 cf, 3 gj (ZMB), 1 cf (coli. DAFFNER); Italien-Südtirol: Perra 5.8.1915, 1 cf (coli. DAFFNER) Länge 2,5-3,0 mm. Körper kugelig rundoval hochgewölbt, einfarbig gelb-rotbraun, Fühlerkeule manchmal angedunkelt. Fühler kurz und gedrungen gebaut, Keule verhältnismässig schmal, Endglied der Fühler nur wenig schmäler als das vorletzte (Abb. 174). Kopf fein und sehr dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten. Halsschild sehr fein und wenig dicht punktiert, 2 • mal so breit wie lang, von der Mitte zur Baaia nicht verengt und kurz vor der Basis am breitesten, Punkte der Hauptreihen fein und engstehend, Zwischenräume sehr fein und weitläufig punktiert, die abwechselnden Zwischenräume mit zahlreichen grösseren Punkten besetzt. Schienen nicht auffällig verkürzt, alle Schienen schmal, zur Spitze nur 2 mal (cf) bis 2,5 mal ( g ) so breit wie an der Basis. Mittelbrustkiel-Typus: A. Männchen: Hinterschienen lang, ab der Mitte gleichmässig und stark nach innen gekrümmt (Abb. 175). Aedoeagus (Abb. 172-173) 0,76-0,84 mm. Die neue Art ist ausser den deutlichen Unterschieden Im Bau des Aedoeagus noch durch folgende Merkmale von den nächstverwandten Arten zu trennen: Von rotundata durch die schmale Fühlerkeule und das kaum schmälere Endglied. Von pallens durch die deutlich längeren und schmäleren Schienen. Leiodes lunicollis (Rye) (Abb. 176-180) Anisotoma lunlcollls Rye, 1872 : 203-204 (Holotypus cf: England, Scarborough; BM). - Reitter 1884: 105 (Liedes) . - Hatch 1929: 27 (Leiodes) . - Horion 1949: 148 (Liodes ). Liodes dlstinguenda v. montana. Fleischer 1908: 44 (vide Tafel; nec Liodes m ontana Halbherr, 1890). - Hatch 1929: 26-27 (Leiodes dlstinguenda ab.). Liodes distinguenda , Peez 1963: 88-93 (nec Anisotoma dlstinguenda Fairmaire, 1856). - Peez 1971: 243-265, T. 16, Abb. 21). Verbreitung : Bisher ausser in Nordeuropa stellenweise im ganzen übrigen Europa nachgewiesen. Länge 2,5-3,5 mm. Körper langoval, einfarbig gelb-rotbraun, Fühlerkeule oft angedunkelt. Fühler etwas veränderlich, meist kurz und gedrungen gebaut mit schwacher Keule, Endglied der Fühler nur wenig schmäler als das vorletzte (Abb. 178). Kopf fein und dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten. Halsschild fein und weitläufig punktiert, gut 2 mal so breit wie lang, in der Mitte am breitesten, Hinterecken breit abgerundet (Abb. 180). Flügeldecken langoval, in der Mitte am breitesten, Seiten der Flügeldecken meist deutlich behaart, Punkte der Hauptreihen fein und dichtstehend, Zwischenräume sehr fein aber deutlich punktiert, in den abwechselnden Zwischenräumen mit wenigen grösseren Punkten. Vorderschienen zur Spitze etwa 3 mal so breit wie an der Basis. Mittelbrustkiel-Typus: A. Männchen: Ausser Apikaiecke der Hinterschenkel einen scharfen, nach unten gezogenen Winkel bilden, innere Apikaiecke in einen grossen Zahn ausgezogen, Hinterschienen in flachem Bogen einfach nach innen gekrümmt (Abb. 179). Aedoeagus (Abb. 176-177) 0,85-1,18 mm. A. lunicollis: Ausser dem männlichen Holotypus befinden sich am Bolton Museum noch 4 Paratypen, 3 cf, 1 §i . Ein weiterer männlicher Paratypus befindet sich am Brit. Museum London. L. dlstinguenda et montana auet. : Diese Verwirrung ist auf FLEISCHER zurückzuführen. Er stellt montana als Variation zu distinguenda . obwohl beide Arten nicht das Geringste miteinander zu tun haben, und bringt dann zu seiner distinguenda var. montana die Abbildung des Aedoeagus von lunicollis (Rye) (FLEISCHER 1908: vide Tafel). Bei der Beschreibung und Abbildung des