S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)
der Hauptreihen sehr fein und locker stehend, Zwischenräume äusserst fein, kaum sichtbar punktiert, die einzelnen Punkte überall fein aber deutlich durch Querrisse verbunden. Vorderschienen zur Spitze 2-2,5 mal so breit wie an der Basis (Abb. 149). Mittelbrustkiel-Typus: C. Männchen: Vordertarsen sehr stark erweitert, zweites Tarsenglied 3 mal so breit wie lang (Abb. 149). Äussere und innere Apikaiecke der Hinterschenkel in scharfe, nach innen gerichtete Zähne ausgezogen, Hinterschienen ab der Mitte schwach nach innen gebogen (Abb. 148). Aedoeagus (Abb. 145-146) 0,63-0,68 mm. Von dieser Art befindet sich noch ein weiblicher Paratypus am Nat. Mus.Wien, Fundort wie Holotypus. Leiodes taurica (Breit) (Abb. 150-154) Liodes taurica Breit, 1917: 70-71 (Holotypus cf: Krim, Jaila-Gebirge, leg. Winkler; MFM). Hatch 1929: 19 (Leiodes) . Verbreitung: Halbinsel Krim. Länge 2,4-3,0 mm. Körper tangoval, gelbbraun, Beine und Fühler einfarbig gelbbraun. Fühler massig lang, mit kräftiger Keule, Endglied deutlich schmäler als das vorletzte (Abb. 152). Kopf fein und dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten. Halsschild um die Hälfte breiter als lang, kurz vor der Basis am breitesten, Hinterecken stark gewinkelt, fein und dicht punktiert. Flügeldecken langoval, walzenförmig, Seiten von der Basis bis hinter die Mitte fast gerade, Punkte der Hauptreihen sehr fein und locker stehend, Zwischenräume fein und weitläufig punktiert, die Punkte überall mit sehr feinen aber deutlichen Querrissen verbunden. Vorderschienen schmal, zur Spitze 2 mal so breit wie an der Basis (Abb. 154). Hintertarsen nicht konisch erweitert (Abb. 153). Mittelbrustkiel-Typus: C. Männchen: Vordertarsen schwach erweitert (Abb. 154). Äussere und innere Apikaiecke der Hinter Schenkel in scharfe, nach innen gerichtete Zähne ausgezogen, Hinter schienen vom oberen Drittel an stark nach innen gekrümmt (Abb. 153). Aedoeagus (Abb. 150-151) 0,35-0,43 mm. Von dieser Art existieren noch 5 Paratypen, die vom selben Fundort wie der Holotypus stammen. Sie werden an folgenden Orten aufbewahrt: 2 ç, leg. WINKLER, 1 $ leg. MOCZARSKI (MFM); 1 cf leg. MOCZARSKI (NMW); 1 cf leg. MOCZARSKI (coll. DAFFNER). Im NF M befinden sich noch 2 weitere Exemplare von typischen Fundort. Diese Tiere sind jedoch dem Autor bei der Beschreibung nicht vorgelegen. Leiodes brandisi (Holdhaus) (Abb. 155-159) Liodes brandlsi Holdhaus, 1902: 202-209 (Holotypus cf: Bosnien, Travnik, leg. Brandis; NMW). Hatch 1929: 19 (Leiodes ). - Horion 1935: 221; 1949: 142, - Peez 1971: 243-265. Verbreitung: In höheren Lagen von Südwesteuropa über die Alpen bis Südosteuropa, Karpathen, verbreitet. Länge 2,7-3,5 mm. Körper langoval, gelb-rotbraun, Beine und Fühlergeissel gelbbraun, Fühlerkeule angedunkelt oder schwarz. Fühler langgestreckt mit kräftiger Keule, Endglied nur wenig schmäler als das vorletzte (Abb. 157). Kopf fein und dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten. Halsschild 2/3 breiter als lang, kurz vor der Basis am breitesten, Hinterecken rechtwinklig, fein und dicht punktiert. Flügeldecken langoval, in der Mitte am breitesten, Punkte der Hauptreihen fein und dicht stehend, Zwischenräume sehr fein und weitläufig punktiert, die Punkte Uberall mit sehr deutlichen Querrissen verbunden. Vorderschienen zur Spitze 2-2, 5 mal so breit wie an der Basis (Abb. 159). Mittelbrustkiel-Typus: B, Männchen: Vorder- und Mitteltarsen deutlich erweitert. Innere Apikaiecke der Hinterschenkel in einen kurzen Lappen ausgezogen, Hinterschienen gerade (Abb. 158). Aedoeagus (Abb. 155-156) 0,80-1,01 mm. Ausser dem Holotypus befindet sich noch ein weiblicher Paratypus am Nat. Mus. Wien, Fundort wie Holotypus .