S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)

L. tryboml : Am Zool.Mus. Helsinki fanden sich die beiden Syntypen dieser Art, die J.SAHL­BERG bei der Beschreibung vorlagen. Davon wurde das cf als Lectotypus und das $ als Paralecto­typus festgelegt. Die Untersuchung der Typen ergab, dass tryboml J. Sahlberg ein jüngeres Syno­nym von rugosa Stephens ist. L. humeralls. roubali : Beide Variationen sind nach Stücken mit angeblich schwarzen Flügel­decken beschrieben. Dies ist jedoch nur darauf zurückzuführen, dass bei unsachgemässer Abtötung die so angedunkelten Hautflügel die Flügeldecken schwarz erscheinen lassen; roubali Cepelak wurde bereits von HAVUK 1944: 116-117 als synonym zu humeralls Stolz gestellt. Jedoch 1st auch diese Variation aus den oben genannten Gründen abzulehnen und lediglich in die Synonymie von rugosa zu führen. Leiodes pilifera (Reitter) (Abb. 135-139) Liodes pilifera Reitter, 1884: 98 polotypus cf: Lenkoran, leg. Leder; UNMB). - Hatch 1929: 18 (Leiodes ). Verbreitung: Armenien, Aserbaidschan . Länge 3,5 mm. Körper langoval, rotbraun, Basis, Naht und Seltenrand der Flügeldecken gelbbraun. Die ganzen Fühler und Beine einfarbig rotbraun. Fühler langgestreckt mit kräftiger Keule, Endglied nur wenig schmäler als das vorletzte (Abb. 137). Kopf fein und dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten. Halsschild um die Hälfte breiter als lang, fein und weitläufig punk­tiert mit scharf rechtwinkligen Hinterecken. Flügeldecken langoval, nach hinten zugespitzt, Hauptrei­hen fein und endstehend punktiert, die Punkte In den Zwischenreihen fein und weltläufig, die ein­zelnen Punkte auf den Flügeldecken Uberall mit sehr deutlichen Querrissen verbunden. Vorder­schienen schmal, zur Spitze nur 2 mal so breit wie an der Basis (Abb. 139). Mittelbrustkiel­Typus: A. Männchen: Vordertarsen leicht erweitert (Abb. 139). Innere Apikaiecke der Hinterschenkel in einen kurzen, gerundeten Lappen ausgezogen, Hinterschienen fast gerade (Abb. 138). Aedoeagus (Abb. 135-136) 1,12 mm. Leiodes skalitzkyi (Gangibauer) (Abb. 105, 140-144) Liodes skalitzkyi Gangibauer, 1899: 531 (Holotypus cf: Sudtirol, Pragser-Thal, 14.-24.8.1899, leg. Skalitzky; NMW). - Hatch 1929: 19 (Leiodes) . - Horion 1949: 142 (Liodes) . - Peez 1971: 243­265 (Liodes ). Verbreitung: Alpin, im gesamten Alpenraum bis in die Karpathen. Länge 2,2-3, 0 mm. Körper langoval, rot-dunkelbraun, Fühlergeissel und Beine gelbbraun, FUhlerkeule angedunkelt oder schwarz. Fühler langgestreckt, mit kräftiger Keule, Endglied deut­lich schmäler als das vorletzte (Abb. 142). Kopf fein und dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirn­punkten. Halsschild 2 mal so breit wie lang, an der Basis am breitesten, Hinterecken scharf rechtwinklig, grob und dicht punktiert. Flügeldecken langoval, in der Mitte am breitesten, Punkte der Hauptreihen massig fein und locker stehend, Zwischenräume fein und weitläufig punktiert, die einzelnen Punkte Uberall mit feinen, aber deutlichen Querrissen verbunden. Vorderschienen schmal, zur Spitze 2 mal so breit wie an der Basis (Abb. 144). Mittelbrustklel-Typus: C. Männchen: Vordertarsen stark erweitert, zweites Taraenglied 2 mal so breit wie lang (Abb. 144). Äussere und innere Apikaiecke der Hinterschenkel in scharfe, nach innen gerichtete Zähne ausgezogen, Hinterschienen ab der Mitte leicht nach innen gekrümmt (Abb. 143). Aedoeagus (Abb. 140-141) 0,45-0.53 mm. Ausser dem Holotypus lagen dem Autor bei der Beschreibung noch 15 weitere Exemplare vor. Diese Paratypen befinden sich an folgenden Orten: 2 cf, 3 g (NMW); 4 cf, 1 $ (MFM); weitere 3 Paratypen befinden sich am Nat. Mus.Prag.

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