S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)

ein Weibchen der typischen Form, ohne Querstrichelung auf den Flügeldecken. Sehr gut ist auch die Punktierung der Flügeldekken dargestellt, auf der deutlich zu erkennen ist, das die Zwischen­räume genau so stark punktiert sind wie die Hauptreihen. Da es also keine Schwierigkeiten gibt, diese Art zu identifizieren, erübrigt sich die Schaffung eine Neotypus. H. punctatissimus : Der weibliche Originaltypus dieser Art, der sich am British Museum Lon­don befindet, wurde als Holotypus festgelegt. Die Untersuchung ergab, dass punctatissimus Stephens ein jüngeres Synonym von punctatus Sturm ist. H. tarsalis : Am Zool. Mus. Berlin werden 4 Syntypen dieser Art aufbewahrt. Davon wurde das erste d" als Lectotypus, und die restlichen 3 Exemplare als Paralectotypen bestimmt. Die Art wurde bereits von ERICHSON 1845: 47-48 als Synonym zu punctatissimus gestellt. Wie aus oben ge­schilderten Umständen hervorgeht, sind jedoch beide Arten synonym zu punctatus Sturm. H. puncticollis : Das weibliche Exemplar, das REITTER bei der Beschreibung dieser Art vor­lag, befindet sich in coll. GROUVELLE am Mus. d' hist. nat. Paris. Dieses Tier wurde als Holo­typus festgelegt. Bei der Überprüfung zeigte sich, dass die Art synonym zu punctatus Sturm ist. Hydnobius latifrons (Curtis) (Abb. 71-73) Leiodes latifrons Curtis, 1840: 276-277 (Holotypus cT: England, Norfolk; NMVM). - Fleischer 1908: 29 (Colenis) . - Hatch 1929: 8 (Hydnobius ?). Hydnobius strigosus Schmidt, 1841: 198-199 (Holotypus $> '• Germania, Stettin; ZMB), syn. n . ­Hatch 1929: 8. - Strand 1943b: 74-79. - Horion 1949: 132-133. - Vogt 1961: 141-171. - Peez 1971: 243-265, Abb. 2 : 2. Hydnobius punctatus ab. thomsoni Hatch, 1929: 10, nomen nudum. Verbreitung: Europa ohne den südwestlichen Teil, Sibirien. Länge 1,4-1,8 mm. Körper langoval, gelb-rotbraun, Kopf und Halsschild oft dunkler, Fühler und Tarsen einfarbig gelb-gelbbraun. Fühler gestreckt mit auffallend zarter Keule, Endglied der Fühler nur wenig schmäler als das vorletzte (Abb. 72). Kopf und Halsschild fein und locker punk­tiert, ein Drittel breiter als lang, in der Mitte am breitesten, Hinterecken einen stumpfen Winkel bildend. Flügeldecken langoval, vor der Mitte am breitesten, Seiten der Flügeldecken in flachem Bogen gerundet, Punkte der Hauptreihen fein und lockerstehend, Zwischenräume mit einer Reihe sehr feiner und lockerstehender Punkte besetzt, die einzelnen Punkte auf den Flügeldecken überall mit feinen Querrissen verbunden. Aussenkante der Vorderschienen zur Spitze leicht nach aussen gezogen. Männchen: Aussenwand der Hinterschenkel in einen spitzen Zahn ausgezogen (Abb. 73). Aedoeagus (Abb. 71) 0,23-0,32 mm. L. latifrons : Der Originaltypus dieser Art befindet sich in coll. Curtis.am Nat.Mus. Melbourne, dieses Tier wurde als Holotypus festgelegt. Die Art wurde bisher von fast allen Autoren zu Un­recht ignoriert, denn bei der Untersuchung des Typus stellte sich heraus, dass latifrons Curtis mit strigosus Schmidt identisch ist und somit als älteres Synonym Vorrang hat. H. strigosus: Der weibliche Originaltypus dieser Art, der am Zool. Mus. Berlin aufbewahrt wird, wurde als Holotypus bestimmt. Wie aus oben geschilderten Umständen hervorgeht, ist stri­ gosus Schmidt ein jüngeres Synonym von latifrons Curtis. H. thomsoni: in seinem Werk "Skandinaviens Coleoptera" gibt Thomson 1862: 29-30 die Be­schreibung von strigosus Schmidt wieder. Aus unerklärlichen Gründen kam HATCH 1929: 10 zu der Ansicht, der Art einen neuen Namen geben zu müssen. Da dies ohne Beschreibung und ohne er­sichtlichen Grund geschah, ist thomsoni Hatch als nomen nudum zu führen. Hydnobius andalusicus Dieck Hydnobius andalusicus Dieck, 1870: 102-103 (Spanien, Algeciras; Typus vernichtet). - Reitter 1884: 94 ("andalusiacus" ist eine inkorrekte sekundäre Schreibwiese). - Fauvel 1885: 315. - Hatch 1929: 7. - Hlisnikovsky 1965b: 59.

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