S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)

Hydnobius circumcinctu3 Reitter, 1913: 652 (Holotypus $: Fergana; UNMB), syn. n . - Hatch 1929: 7. Hydnobius klapperichi Hlisnikovsky, 1964e: 9 (Holotypus cf: Ost-Afghanistan, Achmede Dewane, Bash­gultal, 2700 m, 23.7.1952, leg. J. Klapperich; coli. Klapperich), syn. n . - Hlisnikovsky 1965b: 59. Hydnobius flavipennis Hlisnikovsky, 1967b: 257 (Holotypus cf : Mongolia, Kemtschik, leg. Hammar­ström; UNMB), syn. n .* Verbreitung: Mongolei, Turkestan, Afganistan, Italien: Abruzzo, M. Greco, Stezzo il Prato, 2000 m, 12.8.1973, leg. A. VIGNA, 1 cf (coll. DAFFNER), Südfrankreich. Länge 2,5-3,2 mm. Körper langgestreckt, Seiten parallel, gelb-rotbraun. Fühlerbildung variabel, normal sind die Fühler gestreckt, können aber auch kurz und gedrungen sein, Keule verhältnismässig schmal, Endglied wenig schmäler als das vorletzte (Abb. 49). Kopf fein und dicht punktiert. Halsschild gut 1 1/2 mal so breit wie lang, hinter der Mitte am breitesten, dort einen sehr deutlichen Winkel bildend, Hinterecken stumpfwinkelig, überall grob und dicht punktiert, Flü­geldecken deutlich langer als breit, Seiten parallel, von den Schultern bis zum hinteren Drittel gleich breit, die Punktierung der Hauptreihen grob, dicht und etwas unregelmässig, die Zwischen­räume deutlich feiner und schwächer punktiert. Männchen: Hinterschenkel mit kräftigem höckerigem Zahn (Abb. 50). Hinterschienen bogig nach innen gekrümmt. Aedoeagus (Abb. 48) 0,48-0,52 mm. Weibchen: Linker Legestachel des Ovipositor wie Abb. 51. Der Originaltypus von secundus konnte trotz vieler Bemühungen nicht mehr aufgefunden werden und gilt somit als verschollen. Glücklicherweise befindet sich aber das zweite, aus Südfrankreich stammende Stück von secundus in coli. FLEISCHER am Nationalmuseum Prag. Es wurde ebenfalls von CHOBAUT gefangen und trägt den Fundortzettel "Avignon". Die Untersuchung dieses weiblichen Exemplars ergab, dass secundus Guillebeau identisch mit parallelus Reitter ist, somit hat secundus als älteres Synonym Vorrang. Falls der Originaltypus nicht mehr auftaucht, kann das obengenannte Tier als Neotypus festgelegt werden. Trichohydnobius ciliaris (Thomson), comb, n. (Abb. 52-55) Hydnobius ciliaris Thomson, 1874: 545 (Lectotypus cf: Norw. merid.; EML). - Hatch 1929: 7. Hydnobius hyperboreus Strand, 1943: 74-79 (Holotypus cf: Finmark, Karasjok, VII/10, coli, Münster ; ZMUO), syn. n . - Vogt 1961: 141-171 (Hydnobius­Trichohydnobius ). Hydnobius mongolicus Hlisnikovsky, 1967b: 255 (Holotypus cf: Mongolia, Chentej Aimak, 7 km NO von Somon Mörön, 1200 m, 28.7.-21.8.1965, Exp. Kaszab; UNMB), syn. n .** Verbreitung: Nordeuropa, Sibirien, Mongolei. Länge 2,3-3,5 mm. Körper langoval, gelb-rotbraun. Fühler kurz, Keule wenig kräftig, Endglied schmäler als das vorletzte (Abb. 53). Kopf fein und dicht punktiert. Halsschild gut 1 1/2 mal so breit wie lang, hinter der Mitte am breitesten, dort einen deutlichen Winkel bildend, Hin­terecken stumpfwinkelig, wenig grob und weitläufig punktiert. Flügeldecken länger als breit, die Seiten leicht gerundet, hinter der Mitte am breitesten, die Hauptreihen sehr eng, fast furchig und etwas unregelmässig punktiert, die Punkte der Zwischenräume deutlich schwächer als die der Hauptreihen. Männchen: Hinterschienen mit einem gekerbtem Höcker (Abb. 54). Hinterschienen in star­kem Bogen nach innen gekrümmt. Aedoeagus (Abb. 52) 0,42-0,46 mm. Weibchen: Linker Lege­stachel des Ovipositor wie Abb. 55. * Hydnobius flavipennis wurde von EMETZ (1975: 57-71), als synonym zu perrisi gestellt, was nicht zutrifft wie die Untersuchung der Typen zeigte. ** Hydnobius mongolicus wurde von EMETZ (1975: 57-71) als Synonym zu punctatus gestellt. Die Untersuchung der Typen zeigte, dass dies unrichtig ist.

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