S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)
Abb. 1-4. Leiodes polita (Marsham), cf. - Abb. 1. Habitus, Oberseite, dorsal (a = Kopf, b = Halsschild, c = Flügeldecke, d = Fühler, e = Fühlerkeule, f = Fühlergeisel, g = Mandibel, h = Labrum, i = Clypeus, j = Auge, k = Stirnpunkte, 1 = Schildchen, m = Nahtstreifen der Flügeldecken, n = Punktreihe, Hauptreihe der Flügeldecken, o = Zwischenraum, Interval, p = grosser Punkt in den abwechselnden Zwischenräumen, q = schräge Humeralreihe, r = Vorderschiene, s = Tarsenfurche, t = Mittelschiene, u = Hinterschiene, v = Vordertarsen, w = Mitteltarsen, x = Hintertarsen, Apikaiecken der Hinterschenkel. - Abb. 2. Habitus, Seitenansicht, lateral (a = Kopf, b = Halsschild, c = Flügeldecke, d = Unterkiefertaster, Maxillarpalpus, e = Schläfe, f = Mittelbrust, Metasternum, j = Hinterhüften, k = 1.-5. freiliegendes Sternit, 1 = Analsternit. - Abb. 3. Unterseite des Halsschildes, Prothorax, ventral (a = Vorderhüfthöhle, b = Epipleuren, c = Vorderschenkel). -Abb. 4.Unterseite des Hinterkörpers, Mesothorax und Abdomen mit Elytren, ventral (a = Mittelbrust, Mesosternum, b = Mittelbrustkiel, c = Mittelhüften, d = Hinterbrust, Metasternum, e = Hinterhüften, f = Foveola, g = Episternum der Mittelbrust, h = Epistemum der Hinterbrust, i-m = 1.-5. freiliegendes Sternit, n = Analsternit, o = Epipleuren, p = Mittel Schenkel, q = Hinterschenkel (Original) Die Imagines sowie die Larven der Leiodini leben fast ausschliesslich unterirdisch, sie sind Pilzfresser an Mycelien oder deren Fruchtkörpern. Sie entwickeln sich bevorzugt an verpilzten Graswurzeln, an sandigen Waldrändern, in sandigen verödetem Flachland, an den Rändern von Wüsten und Steppen an sandig-schotterigen Ufern von Bächen sowie in der sandig-humosen Erde alpiner Grasheiden. Die Imagines tauchen meist erst in den Herbstmonaten auf, sie können dann eine halbe Stunde vor bis eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang von Gräsern gekäschert werden, da sie um diese Zeit für kurze Dauer aus dem Boden kommen. Larven und Nymphen sind nur von sehr wenigen Arten bekannt. Hier sei in erster Linie auf die hervorragenden Arbeiten von ALESSANDRINA ARZONE über Larve und Nymphe von L. cinnaraomea hingewiesen. An dieser Stelle möchte ich mich noch sehr herzlich bei Madame ARZONE bedanken, die mir freundlicherweise erlaubte, ihre ausgezeichneten Larvenabbildungen in dieses Werk aufzunehmen.