S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 43/2. (Budapest, 1982)

Abstract: A revision of the Tenebrionidae of New Caledonia and the Loyalty Islands. 219 species and 5 subspecies in 43 genera have been ascertained, 10 species are not autochthonous; 16 genera endemic (of which 8 are new to science: Trachyderastes gen. n., Kuschelus gen.n., Pseudobyrsax gen.n., OzotypoideB gen.n., A delozotypus gen.n., Montague a gen.n., Pseudocilibe gen.n. and Pseudadelium gen.n.); 191 species and 5 subspecies are endemic, 95 species and 4 subspecies are new to science, 26 species belong to new combinations, while 4 subspe- '3s deserve new status. New synonyms are: Paita Fauvel, 1904 and Ceramba Fauvel, 1902 represent junior synonyms of Menimus Sharp, 1876; Uloma ovalis Perroud, 1864 is a junior synonym of U. sexdecimlineata Montrouzier, 1860; Isopus tenuepunctatus Heller, 1916 also a junior synonym of Episo­pus politus F.Bates, 1873. New names are Wattius nom.n. , for Calymmus Pascoe 1871, nec DOUÉ in MONTROUZIER, 1860, type-species: Calymmus cucullatus Pascoe, 1872; Pseudadelium (gen.n.) fauveli nom.n. for Adelium pústulosum Fauvel, 1904 a preoccupied name: Adelium pustulosum Blackburn, 1891. - Generic key, and species keys belonging to 43 genera. Entire literature is cited, all locality data and docu­mentation ista listed; taxonomical evaluation of the known species and description of new taxa. Evaluation of Tenebrionidae inhabiting the South Pacific. EINLEITUNG Die Fauna Neukaledoniens und der Loyauté-Inseln hat schon seit langem das Interesse der Forscher auf sich gezogen. In jeder Arbeit, in der diese Fauna erwähnt ist, wird eindeutig wie­derholt festgestellt, dass es hier eine sehr bemerkenswerte, mit vielen Endemismen durchsetzte, reiche Fauna gibt, welche von allen pazifischen Inselfaunen sowie von den papuanischen und australischen wesentlich abweicht. Die bisherigen Forschungen genügten aber nicht, die Daten aus­zuwerten, weil die älteren Aufsammlungen meist nur wenig Material eingebracht haben. Eine Ausnahme bildet die Erforschung der Tenebrioniden-Fauna, welche durch die mühe­volle Tätigkeit des Missionars A. MONTROUZIER schon im Jahre 1860 zur Beschreibung der wich­tigsten und charakteristischen Entdeckungen geführt hat (MONTROUZIER, 1860). Nach MONTROU­ZIER sammelten auch in den Inseln, vor allem In Neukaledonien selbst, eine Anzahl meist franzö­sischer Forscher, so dass Anfang des XX. Jahrhunderts eine beachtliche Menge Käfer A. FAUVEL vorlagen. Das ermöglichte ihm die erste grundlegende zusammenfassende Arbeit über Tenebrio­niden Neukaledoniens und der Loyauté-Inseln zu geben (FAUVEL, 1904-1905). In seiner Arbeit nahm er in 38 Gattungen 112 Arten auf, von welchen er 3 Gattungen und 62 Arten als neu be­schrieben hat. Seit dieser Zeit hat sich der Erf orschungszustand dieses Gebietes, vor allem was die Publikationen betrifft, bis in die jüngste Zeit wenig verändert. A. FAUVEL hat ein damals sehr reiches Material vor sich gehabt, welches aus den Samm­lungen der folgenden Entomologen stammt: ATKINSON, BAVAY, B OU GIER, COSTE, DEPLANCHE, DELAUNEY, FAUSTIEN, FRANÇOIS, GODARD, HUSTACHE, LÉC ARD, MONTROUZIER, SAVES, TOUCHET, WALKER und WILLEY. Er hatte auch die Möglichkeit, die zu seiner Zeit noch exis­tierenden Typen von A. MONTROUZIER, weiters die von F.P. PASCOE und F. BATES studieren zu können. Nach Beendigung dieser Arbeit hat A. FAUVEL im Jahre 1904-1905 eine Anzahl Exemplare seiner Sammlung an verschiedene Museen und Privatentomologen verteilt und verkauft. Seine Grundsammlung aber gelangte nach dem U. Weltkrieg Ins Institut Royal des Sciences Natu­relles de Belgique, Bruxelles. Die Forschungsreise von F. SARASIN & J. ROUX vor dem I. Weltkrieg 1911-1912 nach Neukaledonien und in die umliegenden Inseln hat besondere Bedeutung. Das dort gesammelte Ma­terial hat K.M. HELLER (1916) bearbeitet, uncî er gibt auch eine Zusammenstellung über bekannt gewordene Käfer aus dem Gebiet. Vor Jahren habe ich mich entschieden, die Tenebrioniden Neukaledoniens und der Loyauté­Inseln aufzuarbeiten., als ich die Revision der papuanischen Tenebrioniden angefangen hatte. Zuerst bekam ich das Material, welches während der Expeditionen des Pazifik-Projekts des Bernice P. Bishop Museums gesammelt wurde. In diesem Material, welche ich leihweise erhielt, war viel Neues zu beschreiben.

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