S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 43/2. (Budapest, 1982)

niert, der 7. Zwischenraum am Absturz aber dachförmig. I. latus steht nahe, die seitlichen Zwi­schenräume der Flügeldecken aber ausgesprochen gewölbt und I. apicipennis hat sehr grossen Au­gen, viel kürzere und breitere Flügeldecken, die Hinterbrust ist auffallend schmaler und die Punk­tierung der Flügeldecken vorn äusserst fein, gegen die Seiten hinter der Mitte und am Ende grö­ber, der 7. Zwischenraum am Absturz etwas wellenförmig, sonst sind alle Zwischenräume voll­ständig flach und der Grund grob isodiametrisch chagriniert. 32.12. Isopus latus sp.n. Holotypus cf: Nouvelle-Calédonie [New Caledonia], Mt Mandjelia, 17.H. 1977, leg. J. BALOGH (TTM). - Paratypen: wie Holotypus (4 Ex. TTM); Panié [Mt Panié], 1500-1600 m, 28.VI. 1911, leg. F. SARASIN & J. ROUX (1 Ex. SMD); Tinchlalit, 2020 ft, 21 .Di.-3.X. 1949, "In stumps of Palm Ätree fern", leg. L.E. CHEESMAN (2 o, BM); Aoupinlé, 31.1.1977, leg. J. BALOGH a cf, TTM). Verbreitung. Neukaledonien (Grande Terre NW). Endemisch. Körper langoval, blauschwarz, die Beine schwarzbraun. Fühler und Palpen sowie die Tarsen heller. Halsschild manchmal grünlichblau. Kopf mit verhältnismässig grossen Augen, welche bei Seitenansicht breit nierenförmig sind, Wangen viel schmaler, fast gerade nach vorn stark verengt, Vorderrand des Clypeus gerade, Clypealsutur kaum angedeutet, Augenfurchen schmal, kurz und tief. Stirn leicht gewölbt, grob und einzeln punktiert, stellenweise fliessen die Punkte in der Länge zusammen. Clypeus deutlich feiner und erloschen punktiert. Fühler hintergelegt die Mit­te des Halsschildes erreichend, vom 6. Glied an allmählich erweitert. / Die Länge der Glieder 2-11 verhält sich wie 12:23:17:13:14:15:15:15:17:27 und die Breite wie 11, 5:11,5:12:13:15:18:22:22: 25:25, Halsschild trapezförmig, l,64mal so breit wie die Länge in der Mitte, an der Basis am breitesten, nach vorn in einem sehr leichten Bogen verengt, die breiteste Stelle an der Basis und an den Vorderecken verhalten sich wie 112:68. Hinterrand leicht nach hinten gebogen, seitlich strichförmig gerandet, Vorderrand ausgerandet, die Mitte ohne Randung, die Vorderecken scharf spitzwinklig vorgezogen, die Hinterecken stumpfwinklig. Die Scheibe in der Mitte grob und un­gleich punktiert, nach vorn und gegen die Basis sowie die Seiten allmählich feiner punktiert, den Seiten zu ist der Grund chagriniert. Flügeldecken oval, l,15mal so lang wie die Breite vor der Mitte und 2,2mal so lang wie der Halsschild. Die breiteste Stelle und die Basis verhalten sich wie 130:115. Seitenrand wenig abgesetzt, auch vorn nicht breiter, bei Draufsicht nur an den Schultern sichtbar, weil der seitliche Zwischenraum niedergebogen ist. Oberseite mit groben Punktreihen, welche hinter der Mitte und seitlich in Streifen sitzen, die Punkte sind hinter der Mitte feiner und am Ende erloschen, die inneren Zwischenräume flach, resp. kaum gewölbt, gegen die Seiten und am Ende, besonders aber die drei seitlichen Zwischenräume deutlich gewölbt, sie sind fein und spärlich punktiert. Die Punktreihen 7 und 8 vereinigen sich vor den Schul ern. Prosternum zwischen den Hüften sehr breit und flach, Prosternalapophyse am Ende stumpf­winklig zugespitzt und die Mitte eingedrückt, vorn gegen den Vorderrand geneigt, ohne Kragen. Mittelbrust sehr breit und scharf ausgeschnitten, seitlich mit stumpfwinkligen Ecken, Hinterbrust fast so lang wie eine Mittelhüfte und die Querfurche vor den Hinterhüften kaum angedeutet. Anal«egment sehr dicht und fein, die übrigen Segmente in der Mitte fein und spärlich, seitlich noch spärlicher punktiert und der Grund seitlich chagriniert. Beine kräftig, Schienen verhält­nismässig dick, Innenrand der Schienen von der Mitte an gelb behaart. Tarsen dünn und unten befilzt. - Länge: 7,5-11 mm. Nächstverwandte Arten sind I. punctatlssimus Heller, 1916 und I. paniei sp.n. Die erstere besitzt vollkommen flache Flügeldeckenzwischenräume, nur der 7. Zwischenraum am Absturz dach­förmig und der Grund auffällig chagriniert und matt. Die Zwischenräume dicht und gleichmässig punktiert. I. paniei steht sehr nahe, bei dieser aber die Flügeldeckenzwischenräume flach, 32,13. Isopus apicipennis Fauvel, 1904 1904 Isopus apicipennis Fauvel: Revue Ent., 23: 198, 201 (Locus typicus: Ourail). 1916 Isopus apicipennis , Heller: in SARASÉN, F. & ROUX, J.: Nova Caledonia, A.Zool.n. 254. Literaturangaben. Nouvelle-Calédonie: Ourail, Coll. LÉCARD (nach FAUVEL).

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