S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 43/2. (Budapest, 1982)

Originalbeschreibung. "Ovale, convexe; tête et corselet noir-bleu, très finement rugueux; élytres d'un vert bronzé profondément et inégalement sillonnées et ponctuées; dessous du thorax ponctué; abdomen lisse, noir-bleu, ainsi que les pieds." Bemerkungen. Die Beschreibung von MONTROUZIER ist nichtssagend, so dass die Art dadurch nicht zu er­kennen ist. Sie gehört nicht zu den Misolamplni, wohin sie GEBIEN (1911) gestellt hat, sondern ist eine Cnodalonini und durch folgende Merkmale gekennzeichnet: Oval, ungeflügelt, Flügeldecken mit scharfen Längsstreifen und mit Reihenpunkten, welche aber hinter der Mitte in den Reihen kaum zu erkennen sind, während vorn die Streifen übergreifen; die Zwischenräume der Flügel­decken vom 4. an gegen die Seiten auch vorn allmählich gewölbter, der 3. und 5. am Absturz resp. von der Mitte an scharf dachförmig, der 7. ebenfalls von dem ersten Drittel an stärker gewölbt und hinten scharf dachförmig, die seitlichen Zwischenräume (8-9) gewölbt, abfallend. Schulterbeulen niedrig. Halsschild trapezisch, erloschen fein und spärlich punktiert, Kopf mit Au­genfurchen. Stirn breit, fein mit länglichen Punkten und chagriniertem Grund; Prosternum gerade, zwischen den Hüften breit, Propleuren mit einzelnen, sehr spärlich stehenden Punkten, Mittel­brust eingedrückt, seitlich mit stumpfen Ecken, Hinterbrust kurz, vor den Hinterhüften mit Quer­furche. Fühler vom 5. Glied an verdickt. Schienen gerade, im Querschnitt etwas oval. Aedoea­gus: Abb. 112-114. - Länge: 6,3-8 mm (Tafel IV, Abb. 15). 32. Gattung: ISOPUS Montrouzier, 1860 1860 MONTROUZIER: Annls Soc.ent.Fr., (3) 8: 299 (Typus: I. Blanchardi Montrouzier, 1860). 1873 F. BATES: Trans.R.ent.Soc.London: 373. 1904 FAUVEL: Revue Ent., 23: 197. 1873 Episopus F. Bates: Trans.R.ent.Soc.London: 372, partim. Die Gattung Isopus gehört ebenfalls nicht zu den Misolamplnen, sondern zu den Cnodaloninen. Die Flügellosigkeit ist eine sekundäre Erscheinung. Die Gattung ist in Neukaledonien durch 31 Ar­ten vertreten, von welchen 12 Arten neu sind und 3 als neue Kombinationen darstellen. Alle Ar­ten der Gattung in diesem Raum sind endemisch. Auffallend ist die verhältnismässig hohe Arten­zahl auf der Insel Art sowie die Endemität in den Bergen. Bestimmungstabelle der Arten 1 (4) Flügeldecken ohne Spur von Punktierung oder Punktreihen. Körper kurzoval, hochgewölbt (Abb. 121). 2 (3) Vorderecken des Halsschildes spitzwinklig. Schultern breit stumpfwinklig. Vorderrand des Prosternums in der Mitte ungerandet. Prosternum vor den Hüften nur wenig gebogen, Innenrand der Augen mit tiefer Furche. Stirn seitlich fein punktiert, Clypealsutur leicht eingedrückt. Kopf und Halsschild stärker, Flügeldecken feiner chagriniert, tiefschwarz, Fühler und Palpen sowie die Tarsen rotgelb. Grösser. - Länge: 6-8,2 mm 1. oxygaster (Montrouzier, 1860) 3 (2) Vorderecken des Halsschildes stumpfwinklig ahgerundet und nicht weiter vorgezogen als die Mitte des Vorderrandes. Schultern breit abgerundet, ohne Ecke. Vorderrand des Proster­nums auch in der Mitte scharf gerandet. Prosternum vor den Hüften abfallend. Innenrand der Augen ohne Furche. Stirn und Clypeus unpunktiert, Clypealsutur nicht eingedrückt. Oberseite, vor allem die Flügeldecken nicht chagriniert, deshalb stark glänzend. Der Körper ist nicht tiefschwarz, mit sehr schwachem Bronzeschimmer. Fühler, Palpen und Tarsen rotgelb, Beine hellbraun, Ende der Schienen heller. Kleiner. - Länge: 3,9-5,5 2. morychoides Fauvel, 1904 4 (1) Flügeldecken mit gut erkennbaren Punktreihen oder Streifen. 5 (16) Mittelbrust an beiden Seiten des mittleren Eindruckes ohne vorstehende, bei seitlicher Ansicht gut sichtbare Ecke, abgerundet. 6 (11) Vorderecken des Halsschildes stumpf, abgerundet, nicht weiter nach vorn gezogen als die Mitte des Vorderrandes. 7 (8) Hinterbrust vor den Hinterhüften beiderseits ohne Querfurche. Flügeldecken sehr fein

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