S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 43/2. (Budapest, 1982)
Bemerkungen . Die kurze Beschreibung MONTROUZIER's stimmt gut mit den neukaledonischen Stücken von L. armatus cT überein. Das $ ist einfach, besitzt kein Horn im Vorderrand des Kopfes, nur der Vorderrand des Clypeus einfach gebogen. Beim c? findet sich am Clypeus ein nach vorn gerichtetes, einfaches,kurzes Horn, oder es ist lang, schmal, gebogen und am Ende etwas erweitert. Körper dunkel, Fühler und Beine sowie die breiten Seiten der Flügeldecken gelbrot, oft sind die Flügeldecken ganz gelbrot oder Innen neben der Naht verschiedenartig angedunkelt. Fühler dünn, mit schwach abgesetzter 3gliedriger Keule (Tafel in, Abb. 12). 27.4. Lorelus mareensis Kaszab, 1982 1982 Lorelus mareensis Kaszab: Annls hist.-nat.Mus.natn. hung., 73: 161, 179, Taf.III, Abb. 18 (Locus typicus: Ile Maré, Tadine) . Literaturangaben. Iles Loyauté: Ile Maré, Tadine, leg. MALKEN (nach KASZAB). UnterBuchungsmaterial. Holotypus g von Lorelus mareensis Kaszab: Iles Loyauté [Loyalty] , Ile Maré, Tadine, 9.-14.X.1958, leg. B. MALKEN (BBM). Verbreitung. Loyauté (Maré). Endemisch. Originalbeschreibung. "Körper braunrot, der Kopf und die Naht sowie die Unterseite dunkler, die Palpen und die Tarsen sowie teilweise auch die Beine heller. Kopf mit vorstehenden grossen, gewölbten Augen, welche bei Seitenansicht l,4mal so breit wie lang sind. Schläfen hinter den Augen plötzlich verengt. Wangen sehr kurz, aufgewölbt, unpunktiert. Stirn leicht gewölbt, fein und erloschen punktiert, der Grund chagriniert. Fühler hintergelegt die Basis des Halsschildes fast erreichend. Die Länge der Glieder 2-11 verhält sich wie 4:4, 5:3, 5:3:3:3:3:4:4:7 und die Breite der Glieder 1-11 wie 4:3:3,5:3,5:3,8:4:4:4:5,8:6:6,5. Die Glieder 9-11 bedeutend länger als die Glieder 5-8 (15,5:11). Das 3. Glied l,28mal so lang wie die Breite und kaum länger als das 2. Glied. Das Endglied kurz, oval, nur kaum merklich länger als breit. Halsschild breit quadratisch, l,4mal so breit wie in der Mitte lang, weit vor der Mitte am breitesten, nach vorn gebogen, nach hinten ziemlich gerade und vor den Hinterecken sehr leicht ausgeschweift verengt. Hinterrand gebogen, fein gerandet, Vorderrand ungerandet,- gerade, die Vorderecken abgerundet, die Hinterecken scharf, etwas stumpfwinklig. Seitenrand scharf, schmal abgesetzt. Die Breite an der Basis, vor der Mitte und an Stelle der Vorderecken sowie der Kopf an den Augen verhalten sich wie 20:22:18:16. Die Punktierung ist fein, nicht tief, ziemlich spärlich, die Abstände der Punkte in der Mitte viel breiter als die Punkte selbst. Der Grund ganz erloschen chagriniert. Flügeldecken 1,7mal so lang wie die gemeinsame Breite hinter der Mitte und 2,9mal so lang wie der Halsschild. Die Schulterbeulen sind niedrig, der Rand an den abgerundeten Schultern von oben gesehen gut sichtbar. Die Punktierung vorn und neben der Naht bis hinter der Mitte gröber, seitlich und am Ende allmählich feiner, sogar erloschen. Die Abstände der Punkte in der Scheibe wenigstens so gross wie die Punkte. Epipleuren der Flügeldecken neben dem Innenrand ohne Punktreihe. Prosternum vor den Hüften glatt, Propleuren mit erloschenen Punkten. Die Punktierung der Brust und Abdomen ebenfalls erloschen, kaum erkennbar. Beine ohne besondere Kennzeichen. Länge: 2,8 mm." "Nächstverwandte Art ist L. fumatus (Lea, 1927), weiters L. palauensis Kulzer, 1957. Sie unterscheidet sich von beiden Arten durch das viel kürzere 3. Fühlerglied, den weniger breiten Halsschild und abweichende Skulptur. Bei L. palauensis sind die Epipleuren der Flügeldecken sowie Brust und Propleuren grob punktiert, und die Hinterecken des Halsschildes bilden eine kurze spitzwinklige Ecke. Bei fumatus ist auch die Unterseite chagriniert und matt, ausserdem die Punktierung der Flügeldecken bedeutend feiner." (Tafel III, Abb. 11.) 28. Gattung: KUSCHELUS gen.n. Gattungstypus: Kuschelus lathridioides sp.n. Ungeflügelt, klein, Körperform wie eine Lathridildae. Oberseite grob punktiert, und dicht