S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 43/1. (Budapest, 1982)
kuniensis Fauvel, 1904: Rev.Ent,, 23; 177. ebeninua Lea, 1929: Trans.R.Soc.S.Australia, 53: 218. Comb.n. (Typus der Gattung Araucaricola ). Alle hierher gehörenden Arten sind Endemiten der pazifischen Inselwelt, östlich sind sie bis zu den Cook und Society Inseln, westlich bis zu den Carolinen in Palau verbreitet. Die meisten Arten sind nur in einer einzigen Insel endemisch, ausgenommen zwei Arten, namentlich I.ebeninus (Lea) kommt in Norfolk I. und Neukaledonien vor, weiters die Art I. carolinensis (Blair) in Palau I.und Truk I., sonst sind alle Arten in einer Insel endemisch. Weil der grösste Teil der pazifischen Inseln noch nicht gut genug erforscht 1st, kann man damit rechnen, dass noch eme grosse Zahl weitere - neue - Arten zum Vorschein kommen werden. Alle Arten leben in morschem Holz, vor allem in Araucaria (woher der Gattungsname Araucaricola stammt), weiters in Cyathea und Piper (nach BLAIR, 1940). Es lag bei mir Typenmaterial aus folgenden Sammlungen vor: BM = British Museum (Natural History), Department of Entomology BPBM = Bernice P. Bishop Museum, Honolulu DSIR = Department of Scientific and Industrial Research, Entomological Division, Auckland LRSN = Institut Royal des Sciences Naturelles, Bruxelles TTM = Természettudományi Múzeum (= Naturwissenschaftliches Museum), Budapest Für die Zusendung des Untersuchungsmaterials möchte ich auch an dieser Stelle den Kollegen, M.J.D. BRENDELL (London), R. DAMOISEAU (Bruxelles), G.A. SAMUELSON (Honolulu) und J.C. WATT (Auckland) meinen besten Dank aussprechen. Bestimmungstabelle der Arten der Gattung IscanuB Fauvel, 1904 1(2) Das Abdomen und die Brust sind glatt, nur die Episternen der Hinterbrust mit einer Punktreihe, die Hinterbrust seitlich mit erloschener Punktierung. Epipleuren der Flügeldecken ganz erloschen punktiert. Oberseite glatt, Kopf und Halsschild ganz erloschen und fein, kaum bemerkbar punktiert, Halsschild flach, mit leicht gebogenem Seitenrand, die Vorderecken sind scharf rechtwinklig. Flügeldecken flach, lang und parallel, mit schwachen Schulterbeulen, die Punktierung ist seitlich und am Ende erloschen, innen auch ziemlich fein und etwas in Reihen geordnet. Hinterschenkel beim S gebogen, Hinterschienen dünn und lang, das Enddrittel stark nach unten gekrümmt. Dunkelbraun. - Länge: 3,5-4,2 mm. Caroline I. (Palau, Truk) (= trukensis Kulzer, 1957) carolinensis (Blair, 1940) 2(1) Das Abdomen und die Brust sind wenigstens seitlich gut erkennbar punktiert. 3(4) Die ganze Unterseite, vor allem aber die Brust sehr grob und dicht punktiert. Epipleuren der Flügeldecken sehr ungleich mit groben Punkten besetzt. Körper gedrungen, Flügeldecken oval, mit breit abgesetztem Seitenrand, die Punktierung grob, seitlich und am Ende erloschen, Schulterbeule entwickelt. Halsschild dicht und feiner punktiert als die Scheibe der Flügeldecken, Seitenrand leicht gebogen, die Vorderecken scharf rechtwinklig. Stirn fein punktiert, Wangen wulstförmig aufgewölbt. Schwarzbraun, Beine rotgelb. - Länge: 3 mm. Fidschi I. (Viti Levu) compactus (Zimmermann, 1942) 4(3) Wenigstens die Mitte des Abdomens glatt. Die Punktierung der Brust - wenn auch dicht feiner, ebenso wie die Epipleuren der Flügeldecken. 5(8) Flügeldecken der Quere nach sehr flach, Seiten nicht steil abfallend, Seitenrand von oben breit sichtbar, grob und gleichmässig punktiert. Vorderecken des Halsschildes etwas spitzwinklig vorragend. 6(7) Körper mit dem Halsschild gemeinsam leicht oval, d.h. die Halsschildbasis ist genauso breit wie die Basis der Flügeldecken, und nach vorn leicht verengt, an der Basis am breitesten. Flügeldecken grob und ungleich, dicht punktiert, gegen das Ende erloschen und seitlich in der hinteren Hälfte feiner, vorn aber grob, an Stelle der Schulterbeulen auffallend flach. Seiten des Halsschildes hinten breiter abgesetzt. Halsschild fein und spärlich, Kopf ausgesprochen fein und oberflächlich punktiert. Schwarz mit gelbroten Beinen. Länge: 2,5-4 mm. Austral I. (Rapa I.) rapaensis (Blair, 1940) 7(6) Körper schmal, Flügeldecken leicht oval, Halsschild vor der Basis am breitesten, deshalb bildet die Seitenkontur des Körpers zwischen Halsschild und Flügeldecken keine fortlaufende Linie. Flügeldecken bis zur Spitze klar punktiert, nur etwas feiner. Halsschildpunktierung gleichmässig und dicht, Kopf kaum feiner punktiert als der Halsschild vorn in der Mitte. Seitenrand des Halsschildes an der Basis nicht breiter abgeflacht, Flügeldecken an Stelle