S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 43/1. (Budapest, 1982)
Kopf l,85mal so breit wie lang, l,3mal so breit wie das Mesonotum, an den Schläfen so breit wie an den Augen, Augen l,2mal so lang wie die Schläfen. Mesonotum l,15mal so breit wie land. Auge in Seitenansicht l,75mal so hoch wie lang, so lang wie die mittlere Schläfenbreite, Schläfe nach unten verbreitert. Ç> - Hinterflügel ohne Stigma. Bohrer in Seitenansicht so lang wie das Metasoma, der vorstehende Teil so lang wie drei Fünftel des Metasoma. Das <j> ist neu. Material: Ungarn, Szod, 1 o_. Dieses o wurde hierher gestellt, weil 1/ Kopf in Seitenansicht mit dem des 6 vollkommen übereinstimmt (abweichend von anderen in Frage kommenden Arten), 2/ die Hinterschenkel nur dreimal so lang wie breit sind. Opius (Misophthora) instabilis Wesmael (Abb. 35-37) Durch die freundliche Vermittlung von Herrn Dr. Paul DESSART, Institut Royal des Sciences Naturelles in Brüssel, wurde mir die Untersuchung der Typus-Serie von Opius instabilis Wesmael ermöglicht. Diese besteht aus 5 Exemplaren. Es zeigte sich sofort, dass die Serie aus zwei verschiedenen Arten besteht, und zwar stimmen drei Exemplare mit Opius fallax Szépligeti überein und zwei mit Opius monticola Szépligeti. Die von WESMAEL 1835 beschriebene Art bezieht sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auf jene drei Stücke, die mit Opius fallax Szépligeti übereinstimmen. Dies ist aus zwei Vermerken in der Urbeschreibung von WESMAEL zu erkennen: 1) die dunklen Zeichnungselemente an den Mittel- und Hinterhüften, die bei O. fa llax wohl, bei O. monticola jedoch nicht vorhanden sind, 2) WESMAELs Vergleich mit Opius funebris Wesmael. Der letztere besitzt ebenso wie die erwähnten drei Exemplare und auch Opius fallax Szépligeti einen hinter den Augen stark entwickelten Kopf. Eventuell soll instabilis nur eine Varietät von funebris sein. Aus diesem Grund muss 1/ die angenommene Synonymie mit Opius monticola Szépligeti aufgelöst werden, und 2) wegen der Priorität Opius fallax Szépligeti als Synonym von Opius instabilis Wesmael gelten. Die Synonymierung des Opius monticola Szépligeti mit O. instabilis (FISCHER, 1972: Das Tierreich, 91: 247) erfolgte irrtümlich, weil als O. instabilis ein mit monticola übereinstimmendes Exemplar vorlag. An diesem Stück ist auch die Erweiterung der Mandibel an ihrer Basis nur undeutlich zu erkennen gewesen, weshalb sie als an der Basis nicht erweitert redeskribiert wurde. Die Redeskription FISCHER 1958 (Annls hist. -nat. M us. natn. hung. , 50: 249) sowie alle folgenden inst abilis-Angaben des Autors beziehen sich also folgerichtig auf Opius monticola Szépligeti. Opius instabilis Wesmael 1835: Nouv.Mém.Acad.sei. Bruxelles, 9: 126, o_ 6 (Terra typica: "environs de Bruxelles", Lectotypus im Institut Royal des Sciences Naturelles in Brüssel). Wesmael 1838: Nouv.Mém.Acad.sei. Bruxelles, 11: 145. - ? Marshall 1891: Trans.R.ent.Soc.London, 16: 31 (Redeskr.). - ? Marshall 1894: Spec. Hymen. Europe, 5: 311 (Redeskri.). - Dalla Torre 1898: Cat.Hym., 4: 61. - ? Szépligeti 1898: Természetr.Füz., 21: 405 (Vergleich). - Szépligeti 1904: Genera ins. 22: 164. - ? Graeffe 1908: Boll. Soc.adriat.Sei.nat., 24: 153 (Verbreitung). ? Telenga 1950: Nauc. Trud.Inst.Phytopath. Kiew, 2: 305 (Verbreitung). Opius fallax Szépligeti 1896: Természetr.Füz. , 19: 315, o_, 381, <j> (Terra typica: "Diakovär" in Ungarn, Typus im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum Budapest). - Dalla Torre 1898: Cat.Hym., 4: 61. - Szépligeti 1904: Genera ins., 22: 164. - Fischer 1958: Annls hist.-nat.Mus. natn. hung., 50: 241, 247, g 6 (Redeskription). - Fischer 1964: Annls naturh.Mus.Wien, 67: 431. - Fischer 1964: Ent.Medd. 32: 248 (Verbreitung). - Fischer 1971: Index ent.ins.: 65. - Fischer 1980: Ber.naturw.-med. Ver.Innsbruck, 67: 191, 207 (Verbreitung). Opius (Misophthora) fallax Fischer, 1972: Das Tierreich, 91: 228, 243 (Redeskription). Untersuchtes Material: 1811, Coli. WESMAEL, Opius instabilis mihi o_ det. C. WESMAEL, Type. - Dieses $> wird als Lectotype bezeichnet. - Ein 6 mit den gleichen Angaben wird als Lectoallotype bezeichnet. - Ein q_ mit den gleichen Angaben und dem Vermerk "var. 3" gehört nach Ansicht des Verfassers ebenfalls zu dieser Art. Die beiden als Opius monticola erkannten Exemplare mit den gleichen Angaben sind ein g und ein 6. o.. - Überwiegend glatt. Kopf: 1, 7mal so breit wie land, l,4mal so breit wie das Mesonotum, l,6mal so breit wie das Gesicht, dreimal so breit wie das erste Metasomaltergit hinten. Augen l.lmal so lang wie die Schläfen, an den Schläfen nur wehr wenig gerundet und hier fast so breit wie an den Augen; Abstand der Toruli voneinander und von den Augen so gross wie ihr Durchmesser; Ocellen nur wenig vortretend, der Abstand zwischen ihnen so gross wie ein Ocellusdurchmesser, der Abstand eine äusseren Ocellus vom inneren Augenrand so gross wie die Breite des Ocellarfeldes. Gesicht l,33mal so breit wie hoch, haarpunktiert, und zwar besonders an den Seiten, der glatte Mittelau